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50 Jahre Haus Kurt Partzsch

Sommerfest und Tag der offenen Tür 50 Jahre Haus Kurt Partzsch

Das Haus Kurt Partzsch feiert am Sonntag, 4. September, 50-jähriges Bestehen. Zum runden Geburtstag präsentiert sich das vom Verein zur Betreuung von Schwerbehinderten (Coppenbrügge) getragene Zentrum für innovative rehabilitative Pflege und Betreuung mit einem Sommerfest und einem Tag der offenen Tür.

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Im Laufe der Jahre haben mehrere Baumaßnahmen das Erscheinungsbild der Einrichtung verändert.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. „Wir freuen uns auf viele Besucher und prominente Gäste“, sagt Einrichtungsleiterin Petra Ripke-Eifler.

Das Festprogramm nimmt seinen Anfang um 10.30 Uhr mit einem Sektempfang. Im Anschluss an die Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Rolf Harmening werden Landrat Jörg Farr, Bürgermeister Reiner Brombach und Landesbischof Karl-Hinrich Manzke Grußworte sprechen. Für einen Überblick über die Historie des Hauses sind Ripke-Eifler und Geschäftsführer Frank Schmidt vorgesehen. Den musikalischen Teil wird das Duo „Little Jazz“ bestreiten.

Anschließend beginnt auf dem Parkplatz des Zentrums ein Sommerfest, das viele Attraktionen bietet. Mit von der Partie sind unter anderem die Band „All For The Taken“ der Musikschule Schaumburger Märchensänger, die Formation „Party Piloten“, die Kindertanzgruppe des TSV Krainhagen und die Stepptanzformation „Rock’n’Roll & Petticoats“. Zudem zählen Verkaufsstände mit kunsthandwerklichen Erzeugnissen, eine Fotoausstellung mit Porträts der Bewohner, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und eine Tombola zum Angebot. „Selbstverständlich wird auch für die Verpflegung unserer Gäste vorgesorgt sein“, ergänzt Ripke-Eifler.

Ziel ist hohes Maß an Lebensqualität

Das Haus Kurt Partzsch umfasst heute drei eigenständige Pflege- und Betreuungsbereiche – vollstationäre Pflege (80 Plätze), Eingliederungshilfe (72 Plätze) und Tagespflege (15). Das Angebot der vollstationären Pflege ist für Menschen höheren Alters vorgesehen. Ziel ist, ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen, respektive zu erhalten. In der Eingliederungshilfe werden jüngere Menschen mit körperlichen Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen gepflegt und betreut. Diese sollen langfristig beim Aufbau einer selbstständigen Lebensgrundlage und bei der sozialen Integration in die Gemeinschaft unterstützt werden.

Die 2009 eingerichtete Tagespflege richtet sich an Senioren und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Sie erhalten ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen entsprechende ganzheitliche Pflege und Betreuung. Die Tagesgäste werden durch vielseitige Aktivitäten in ihrer Selbstständigkeit gefördert. Darüber hinaus wird die Häuslichkeit erhalten und eine Entlastung der Angehörigen im Alltag erreicht.

Mehrere Erweiterungsmaßnahmen im Laufe der Jahre

Das Haus, das bis dahin als Jugendherberge fungierte, wechselte 1966 von der Stadt Bückeburg in den Besitz des Trägervereins. Anfang Juli 1966 erfolgte die erste Belegung mit 60 Schwerbehinderten. Im Laufe seiner Geschichte erlebte der Komplex mehrere Erweiterungsmaßnahmen. 1977 kamen 73 Plätze hinzu, 1991 gab’s einen neuen Innenhof, 2001 wurde ein für 4,5 Millionen Mark errichteter Bau mit 29 zusätzlichen Plätzen eingeweiht. Nun verfügte die Einrichtung über insgesamt 152 Heimplätze.

Unter der Prämisse „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ wurden in den vergangenen 50 Jahren überdies einige konzeptionelle Veränderungen vorgenommen. Etwa 1986, als mit dem Konzept „ganzheitliche Pflege“ die Integration Behinderter verbessert wurde. Die Bildung von Wohngruppen trug zur Stärkung der Verantwortung der Heimbewohner bei. bus

Übrigens hat auch Ripke-Eifler in diesem Jahr Grund zu feiern: Sie übernahm die Leitung des Hauses am 1. Mai 1991. bus

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