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70 Keller voll Wasser

Regen 70 Keller voll Wasser

Die massiven Regenfälle am Sonntagabend sind nicht ohne Folgen für Bückeburg geblieben. Insgesamt 70 Keller liefen voll Wasser. Die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) waren mit 100 Kräften im Einsatz.

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Insgesamt 70 Keller liefen voll Wasser. 100 Kräfte von Feuerwehr und THW waren die ganze Nacht im Einsatz.

Quelle: pr.

Bückeburg (rc). Laut Angaben des Wetterdienstes fielen 57 Liter Regen pro Quadratmeter. Zu viel für zahlreiche Gullys und Abflüsse. Straßen standen unter Wasser und Keller liefen voll Wasser.

 Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bückeburg waren im Großeinsatz. Bereits bei der ersten Alarmierung der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt um 22.38 Uhr war nach Angaben von Pressesprecher Stefan Tietze absehbar, dass es nicht nur bei einer Einsatzstelle bleiben wird. Während ein Teil der Mannschaft zum Einsatzort in die Bahnhofstraße ausrückte, bereiteten weitere Einsatzkräfte das Feuerwehrhaus auf eine Sonderlage vor. Die Funkzentrale im Feuerwehrhaus Bückeburg-Stadt an der Röntgenstraße wurde aktiviert, um die Koordinierung aller Einsatzstellen im Stadtgebiet von dort aus durchzuführen und die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg-Nienburg zu entlasten. Die Leitstelle leitete alle eingegangenen Notrufe per Fax an das Feuerwehrhaus Bückeburg-Stadt. Dort wurden die Meldungen gesichtet und nach einer Prioritätenliste abgearbeitet.

 Zwei erfahrene Führungskräfte rückten zunächst mit Kleinfahrzeugen aus, um die Einsatzstellen zu erkunden. Gemäß ihrer Lageeinschätzung wurden die erforderlichen Einsatzmittel entsandt. „Durch diese Maßnahme konnten wir schnell und effektiv die notwendigen Einsatzmittel an die Einsatzstellen beordern“, so Gesamteinsatzleiter Christian Rust.

 Im Zeitraum von 22.38 bis 4 Uhr morgens arbeiteten die Einsatzkräfte 68 Einsatzstellen ab. Schwerpunktmäßig betroffen waren die Wohnhäuser im Petzer Feld. In einigen Kellern stand das Wasser mehr als 50 Zentimeter hoch. Aber auch in Scheie und Röcke gab es zahlreiche Einsatzstellen. Die Feuerwehren aus Bergdorf, Cammer, Evesen, Müsingen, Röcke und Scheie rückten aus, um die Kameraden aus der Kernstadt zu unterstützen.

 Ein Wohnhaus in der Dammstraße sowie ein Futterspeicher in der Kornmarsch mussten von den Einsatzkräften mit Sandsäcken gesichert werden, um zu verhindern, dass weiter Wasser eindringt. Die Feuerwehren wurden dabei vom Ortsverband Bückeburg des THW unterstützt. Auch der Keller des Feuerwehrhauses an der Röntgenstraße musste von den Einsatzkräften trocken gelegt werden.

 Um 4 Uhr waren vorerst alle Einsatzstellen abgearbeitet, und die Helfer wurden nach Hause entlassen. Nachdem die ehrenamtlichen Unterstützungskräfte stundenlang im Einsatz waren, mussten sie nun teilweise ihre eigenen Keller trocken legen.

 Die Ruhe währte nicht lange. Um 5.30 Uhr und um 9.30 Uhr mussten die Bückeburger Brandschützer erneut ausrücken, um vollgelaufene Keller abzupumpen. Durch die 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW wurden insgesamt 70 Einsatzstellen abgearbeitet.

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