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Bückeburg Stadt 80 Jahre Fußball in Cammer und Päpinghausen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt 80 Jahre Fußball in Cammer und Päpinghausen
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19:10 26.07.2011
Das Cammeruner „Waldstadion“ hat vor fünf Jahren aus Anlass des 75-jährigen Vereinsbestehens eine erste Wiederbelebung erlebt. © bus
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Cammer/Päpinghausen (bus). Zudem ist aus Anlass des runden Geburtstages vorgesehen, die Vereinschronik zu komplettieren. Daher suchen die jetzt in der Spielvereinigung Päpinghausen/Cammer agierenden Fußballspieler alte Fotos und Texte, die das frühere Vereinsleben dokumentieren.

Die Gründung des Turn- und Sportvereins Cammer geht auf eine Initiative der Sportkameraden Willi Wehe, Willi Stüting und Anton Denker zurück. Die Cammeruner spielten zunächst im Niedersächsischen Fußballverband. Weite und zum Teil recht beschwerliche Anfahrtswege führten am 3. November 1951 zur Auflösung des TuSpo und zur Neugründung der Spielvereinigung, die fortan dem runden Leder im Kreis Minden des Westfälischen Fußballverbandes hinterher jagte.

„Davor mussten die Vereinsmitglieder beispielsweise mit dem Fahrrad bis ans Steinhuder Meer fahren, um offiziell auf Tore- und Punktejagd gehen zu können“, weiß der derzeitige Vereinsvorsitzende Christoph Stahlhut.

Ob es im Rahmen der Jubiläumsfeier der niedersächsisch-westfälischen Gemeinschaft zu einer Wiederbelebung des legendären „Waldstadions“ kommen wird, steht derzeit noch nicht fest. Die in Cammer am Rand des Schaumburger Waldes direkt neben der Bückeburger Aue gelegene Buckelpiste diente dem SVPC einige Jahre lang als Austragungsort von Trainings- und Punktspielen. Zum 75-jährigen Bestehen gingen hier mehrere Freundschaftsspiele über die Bühne.

Darüber hinaus erlebte die wellige Wiese anno 1961 einen seinerzeit viel umjubelten Auftritt des kölschen Komödianten Willy Millowitsch. 1970 hatte das auch bei Mücken sehr beliebte Naturgeläuf als Wettkampfstätte ausgedient und die Fußballspieler wechselten auf die neu erstellte Anlage in Päpinghausen. Ansprechpartner für die Überlassung alter Fotos und Texte sind Christoph Stahlhut (05702) 26 90, und Hans-Georg Terner, (0571) 3 02 26.

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