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Bückeburg Stadt AG warnt vor Nutzungsgebühr für Sporthallen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt AG warnt vor Nutzungsgebühr für Sporthallen
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00:26 19.09.2015
Peter Möse (VfR Evesen, v.l.), Joachim Klöpper (TVE Röcke), Nicole Lemm, Martin Brandt (beide VfL Bückeburg), Heinz Böhne (Turnerschaft Rusbend) und Axel Bode (BHC Bückeburg) bilden den Vorstand des Forums. Quelle: bus
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Bückeburg

„Wir befürworten den Status quo“, betonte Forumsvorsitzender Martin Brandt während einer Sitzung im Sportheim des VfL Bückeburg.

Zusätzliche Gebühren brächten viele Vereine in schwierige Situationen. Ohnehin kämen auf die Sportgemeinschaften weitere Kosten zu – bei stagnierenden Einnahmen. „Jeder Euro würde sich eins zu eins in steigenden Beiträgen wieder finden“, erklärte Brandt. Beispiele in anderen Kommunen hätten gezeigt, dass Beitragsanhebungen unvermeidlich einen Rückgang der Mitgliederzahlen nach sich zögen.

Unter den Vereinsvertretern herrsche Einigkeit darüber, dass die Gebührenfrage einem Damoklesschwert gleichkomme. In diesem Punkt werde allgemein Planungssicherheit gewünscht. „Wir appellieren an die Politik, die Sportstättennutzung wie bisher freizustellen“, führte der Vorsitzende aus.

Unterdessen zeichnet sich ab, dass das in den Klubs lange Zeit unter dem Schlagwort „Hallennutzungsgebühr“ diskutierte Thema eine Wendung nehmen könnte, die nicht nur Hallen und Sportplätze beträfe. In politischen Kreisen wird offenbar ein Ansatz favorisiert, der auf einen Energiekostenbeitrag hinauslaufen könnte. Damit wären ausnahmslos alle Vereine betroffen.

Bisher nimmt der Kreis für seine Sportstätten Hallennutzungsgebühren, die in Bückeburg von der Stadt übernommen werden. Der als Gast an der Versammlung teilnehmende Vorsitzende des Ratsausschusses für Sport und Partnerschaft (SPA), Wolfhard Müller, kündigte während der Versammlung an, die Causa auf die Tagesordnung des voraussichtlich im Oktober tagenden Ausschusses setzen zu wollen.

Brandt berichtete von zahlreichen Aktivitäten des Forumsvorstandes in den zurückliegenden Monaten. Vor allem sei es darum gegangen, Wünsche und Probleme der einzelnen Mitgliedsvereine in Erfahrung zu bringen. Weitere Schwerpunkte hätten die Öffnung von Sportstätten während der Ferien und die Ehrung verdienter Sportler dargestellt. Darüber hinaus habe sich der Vorstand um die Neufassung der von der Arbeitsgemeinschaft überlieferten Satzung gekümmert.

Bezug auf die Sportlerehrung nehmend erläuterte der Berichterstatter, dass diese „von uns grundsätzlich hochgradig erwünscht“ sei. Allerdings habe es der Feier in der jüngeren Vergangenheit ein wenig an Attraktivität gemangelt. Müller stellte in diesem Zusammenhang in Aussicht, dass mit größeren Veränderungen wohl erst im übernächsten Jahr gerechnet werden könne. „Wir sollten uns bei der Gestaltung Zeit nehmen und nichts übers Knie brechen“, sagte der SPA-Vorsitzende. „Mit Veränderungen sollten auch Verbesserungen einhergehen“, pflichtete ihm Brandt bei. bus

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