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Bückeburg Stadt ASB-Tagespflege eröffnet im Juli
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt ASB-Tagespflege eröffnet im Juli
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23:00 17.05.2018
Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen: Am 2. Juli fällt der Startschuss für die neue Tagsespflege in Bückeburg. Quelle: Sven Grabe
BÜCKEBURG

Auf rund 200 Quadratmetern finden an der Bensenstraße 6 künftig 15 Senioren ein „Zuhause auf Zeit“, in dem sie tagsüber Hilfe und Pflege bekommen, abends und nachts aber wieder in ihre vertrauten eigenen vier Wänden gebracht werden. Angedacht ist zunächst eine Betreuung der Tagespflegegäste montags bis freitags in der Kernzeit von 8 bis 16.30 Uhr. Jedoch können Zeiten auch ganz individuell mit Familienmitgliedern abgesprochen werden.

Die offizielle Eröffnung seiner Einrichtung feiert der ASB-Kreisverband am Sonnabend, 7. Juli, mit einem Tag der offenen Tür. Von 14 bis 17 Uhr haben Interessierte dann die Gelegenheit, sich die barrierefreien, hellen und modernen Räumlichkeiten anzugucken, sich über das Angebot der Tagespflege zu informieren und das Team kennenzulernen.

Riesige Nachfrage

Bereits jetzt ist die Nachfrage nach teilstationären Angeboten, wie dem in Bückeburg, riesig, weiß ASB-Projektleiterin Nadine Wegwerth: „Der Bedarf ist enorm. Denn vielen Familienmitgliedern, die sich um die Pflege und Fürsorge eines älteren, demenzerkrankten und hilfebedürftigen Menschen kümmern, wächst diese Aufgabe schnell über den Kopf.

Sie kann ausgesprochen kräftezehrend sein – vor allem, wenn auch noch Beruf und Betreuung unter einen Hut gebracht werden müssen. Unser Ziel ist es, diese Angehörigen zu entlasten, ihnen Zeit für sich zu schenken, ein Stück Lebensqualität zurückzubekommen und ihnen dabei gleichzeitig die Gewissheit zu geben, ihre Lieben gut versorgt zu wissen.“

Hilfe bei Demenz und Depressionen

In der neuen Einrichtung erwarte die Tagespflegegäste Geselligkeit, ein maßgeschneidertes Beschäftigungsangebot und ein abwechslungsreicher, strukturierter Tagesablauf, bei dem individuell vorhandene Fähig- und Fertigkeiten gefördert würden, so Wegwerth. Schwerpunktmäßig kümmere sich das Team künftig um Menschen mit gerontopsychiatrischen Veränderungen wie beispielsweise Demenz und Depressionen.

Aber natürlich seien die Samariter auch für Senioren da, die an neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson erkrankt sind oder einen Schlaganfall hatten. Ziel sei es, so Wegwerth, den Gästen einen geschützten Bereich zu bieten, in dem sie mit ihren körperlichen, seelischen und geistigen Gegebenheiten ganzheitlich angenommen, unterstützt und begleitet würden. r