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Ab Montag wird’s spannend

Stadtrat Ab Montag wird’s spannend

Hinter den Kulissen haben die Parteien in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche geführt, wer mit wem eine Gruppe bilden könnte und damit die Mehrheit im neu gewählten Bückeburger Rat stellen kann. Derzeit gibt es noch keine Ergebnisse.

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Kritik von WIR und BfB
Quelle: Symbolbild

Bückeburg. Von Raimund Cremers

Sowohl die SPD in Person des Stadtverbandsvorsitzenden Jens Meier und die Grünen in Person des einen Vorsitzenden Wilhelm Klusmeier sagten auf Anfrage dieser Zeitung, dass sie „Anfang kommender Woche“ mehr sagen können. Auch vonseiten der FDP gibt es derzeit keine weitere Stellungnahme, ob sie das Dreierbündnis mit SPD und Grünen fortsetzen will – der gewählte FDP-Vertreter Hendrik Tesche ist im Urlaub. Zusammen hätten die drei Parteien 17 Sitze im 32-köpfigen Rat, dazu kommt die Stimme des Bürgermeisters Reiner Brombach (SPD), der Kraft Amtes Sitz und Stimme im Rat hat. Denkbar wäre also auch ein Zweierbündnis von SPD und Grünen, das auf eine Mehrheit von einer Stimme im neuen Rat kommen würde.

Viererbündnis möglich

Seitens der CDU wurden in den vergangenen Tagen ebenfalls Gespräche mit den kleineren Fraktionen im neu gewählten Rat geführt, wie der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hermann Kempf auf Anfrage mitteilte. Denn rechnerisch hätte auch ein Viererbündnis von CDU, Grünen, Wir für Bückeburg und Bürger für Bückeburg eine Mehrheit von 18 Stimmen im Rat, sollte die FDP dazu kommen, sogar von 19. Mit „dem Zünglein an der Waage“, den Grünen, hat die CDU laut Kempf am Mittwochabend ein Gespräch geführt. Ergebnisse drangen nicht durch. Wilhelm Klusmeier teilte lediglich mit, dass die Grünen am Wochenende zu ihrer Monatsversammlung zusammenkommen und dort die geführten Gespräche mit SPD und CDU vorgestellt und erörtert werden. Mehr könne er eventuell Anfang kommender Woche sagen.

"Keine Knackpunkte" zwischen SPD und Grünen

SPD-Chef Meier sagte, dass es Ziel der Sozialdemokraten sei, die bisherige Mehrheitsgruppe erneut zu bilden. Bisher seien Gespräche mit den Grünen und der FDP geführt worden. Dabei sei eine Vielzahl an Themenbereichen zur Sprache gekommen. Mit den Grünen hätten sich „keine großen Knackpunkte“ ergeben, er erwarte „keine Probleme“. Das Gespräch mit der FDP sei in angenehmer und offener Atmosphäre verlaufen. Er erwarte Anfang kommender Woche Äußerungen beider Parteien zur Fortsetzung der Verhandlungen, eventuell sogar schon Entscheidungen. Anfang kommender Woche wird die gewählte SPD-Fraktion das erste Mal zusammentreten und beraten.

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