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Ab an die Plattenteller

Timo Maas legt in den Kronenwerken auf Ab an die Plattenteller

„No words, just techno!“ Zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren kommt Timo Maas zu einem Gastspiel nach Bückeburg. Maas legt gemeinsam mit den DJs „Jayson & Malcom“ bei der „The Shining Clubsession“ auf, die sich in den vergangenen fünf Jahren einen guten Namen gemacht hat. Offiziell beginnt die Veranstaltung am Freitag, 27. Februar, um 22 Uhr. Einlass ist aber schon um 21 Uhr, „aufgrund des zu vermutenden Andrangs.“ Eintritt: zehn Euro.

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Erneutes Gastspiel in der Heimat: DJ Timo Maas gibt heute Abend in Bückeburg seine musikalische Visitenkarte ab.

Quelle: pr.

Bückeburg. Aus der Provinz in die Metropolen. Vom Amateur zum umjubelten Profi: Das ist ein Musiker-Traum, der nur in den seltensten Fällen in Erfüllung geht. Für Timo Maas aus Bückeburg ist er in Erfüllung gegangen. Ab 1983 sammelte er erste Erfahrungen als DJ, später war Maas Mitglied im DMC (Disco-Mix-Club). Der gelernte Kommunikations-Elektroniker ist zunächst vor allem im norddeutschen Raum aktiv, lange Zeit scheint sein Leben eher in geregelten Bahnen zu verlaufen.

 Das ändert sich, als Maas im Hamburger Club „Tunnel“ für die Musik sorgt. Scouts von der britischen Insel werden auf ihn aufmerksam. Und mit ihnen die großen Clubs. Maas legt in Paul Oakenfolds „Ministry of Sound“ auf, rockt die Crowd im New Yorker „Twilo“ und bringt das Sheffielder „Gatecrasher“ zum Kochen. Richtig auf sich aufmerksam macht der Trance-Track „Die Herdplatte“. Danach kommen in kurzer Folge die Evergreens „Borg Destroyer“, „Eclipse“ oder „Riding on a Storm“.

 Jetzt zahlt sich aus, dass der Bückeburger immer auch als Remixer tätig war. Denn gerade diese Remixe bescheren ihm schließlich den internationalen Durchbruch. Mit „Dooms Night“ von Azzido da Bass hat er seinen ersten Welterfolg, „Music for the Maases“ schlägt ebenfalls ein wie eine Bombe. Danach wollen ihn alle: Moby legt an seiner Seite auf, Madonna will ihn für einen Mix ihres Hits „Don’t tell me“.

 Heute ist Maas ein an allen Tables gefragter DJ, einer der die Massen anzieht und trotzdem kreativ bleibt. „Ich denke nicht in Schubladen“, sagt Maas. Und er will noch weniger in Schubladen gesteckt werden. Seine Mixe sollen die Leute packen und doch ihren Erwartungen entsprechen. Genregrenzen hält Maas ohnehin nur selten ein – seine oberste Maxime ist und bleibt die Tanzbarkeit.

 Bis zu 50 Wochenenden im Jahr legt der gebürtige Schaumburger auf – weltweit. Gerade erst war er in Mexiko, von dort sendete er folgenden Gruß nach Bückeburg: „Noch bin ich in Mexiko, aber kommenden Freitag bei uns im schönen Bückeburg. Noch sind wir bei Mescal und Bier, nächste Woche machen wir dann weiter bei Schaumburger.“ Seine Musik produziert Maas übrigens mittlerweile in seinem Auetaler Studio. Dort fühlt sich der Familienvater richtig wohl. „Ich bin gerne ein Landei“, sagt er, Schaumburg sei sein Lieblingsland.

 „Heimspiel“ lautete das Motto des vorigen Timo-Maas-Auftritts: Die Fans sind jedenfalls schon richtig heiß. „Wir erwarten einen großen Andrang“, sagt Oliver Werner, Vorsitzender der Musikerinitiative „United Noise“. Und: „Wer denkt, dass er um 2 Uhr noch reinkommt, hat mit Sicherheit falsch gedacht.“ Er selbst freue sich schon sehr auf den Auftritt des Weltstars, „so etwas passiert ja nicht alle Tage, das ist ein absolutes Highlight für uns“.

 Nicht verwunderlich also, dass sich Werner auch an den jüngsten Auftritt von Maas noch gut erinnern kann. „Es war unglaublich voll, die Stimmung großartig und Timo Maas hat bis in den Morgen aufgelegt“, sagt Werner. Besonders habe man sich über den Besuch von Alexander zu Schaumburg-Lippe gefreut. Dieser sei lange geblieben und habe getanzt und Bauarbeiterohrenschützer aufgehabt, so Werner. „Das war richtig cool.“

 Und Timo Maas? Der sei sehr nett und superumgänglich gewesen, sagt Werner. „Er hat mir erzählt, dass er gerne im Schaumburger Land auflegt, vor den alten Freunden und in seiner alten Heimat.“ Außerdem habe Maas seine Unterstützung für die Initiative bekundet, so Werner weiter. „Er findet toll, was wir hier machen, und möchte uns auf diese Weise auch unterstützen.“

 Dass Maas zum zweiten Mal auf den Kronenwerken auftritt, „zeigt seine Wertschätzung für uns.“ Die Grüße aus dem Mexiko-Video hat Werner übrigens so kommentiert: „Ich habe ihm versprochen, dass ich Schaumburger Bier für ihn bereitstelle.“ mig

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