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„Abenteuer Vorzeit“: Rolf Netzer veröffentlicht Roman

Reibach spielt keine Rolle „Abenteuer Vorzeit“: Rolf Netzer veröffentlicht Roman

Von einer spannenden Reise, die eine Wissenschaftlergruppe mittels einer in einem Raumschiff installierten Zeitmaschine in historische und prähistorische Zeiten führt, erzählt der Roman „Abenteuer Vorzeit“.

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Rolf Netzer präsentiert seinen Roman „Abenteuer Vorzeit“

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Die im „Shaker Media Verlag“ erschienene Publikation stelle eine aus Science-Fiction, Kriminalroman, Abenteuererzählung und intensiv recherchiertem Fachwissen bestehende Mixtur dar, erläutert der Autor. An dieser Stelle gilt es, aufzumerken: Das Buch wurde von Rolf Netzer zu Papier gebracht.

 „Und das mit dem Papier darf durchaus wörtlich genommen werden“, führt der Verfasser aus, der sich im Alter von 74 Jahren in den Kreis der Bückeburger Autoren einreiht. Die Handlung greife zum Teil vor mehr als vier Jahrzehnten handschriftlich notierte Ideen auf. „Damals gab es noch keine Computer“, ruft Netzer in Erinnerung.

 Der „Jung-Schriftsteller“ ist in der Ex-Residenz in vielfältiger Hinsicht bekannt. In seinem Beruf als Polizist war er zunächst beim Ermittlungsdienst der Schutzpolizei und danach bis zur Pensionierung 2001 als Oberkommissar beim Kriminal- und Ermittlungsdienst tätig. Von 2004 bis 2010 stand er als Stadtmajor an der Spitze des Bürgerbataillons, in dem er zuvor rund 20 Jahre lang als Bataillonspoet von sich reden machte. Darüber hinaus sind sein mehr als 25 Jahre währendes Engagement im Vorstand des Schützenvereins Bückeburg und sein Kunstmalerei-Hobby zu erwähnen.

 „Ich habe allerdings auch schon in sehr frühen Jahren mit dem Schreiben von Essays, Kurzgeschichten und Versgedichten angefangen“, verrät Netzer. „Bisher aber fast ausschließlich für den privaten Gebrauch.“ So sei etwa sein erstes Buch „Nur eine Handbreit Wasser unterm Kiel“, nut in einer Auflage von drei Exemplaren erschienen, lässt der 74-Jährige schmunzeln wissen.

 Auch bei „Abenteuer Vorzeit“ sei zunächst nicht an eine Veröffentlichung im großen Rahmen gedacht worden. „Ursprünglich habe ich das für mich geschrieben“, erklärt Netzer. Anstöße von außen hätten indessen zu einem Umdenken geführt. Wenn man einmal angefangen hat, dieses Buch zu lesen, mag man gar nicht mehr aufhören, sei ihm gesagt worden. Gleichwie strebe er weder Ruhm noch Reichtum an. „Reibach spielt keine Rolle.“

 Dem jetzt vorgelegten Roman hat vor allem das Interesse des Autors an unserem Heimatplaneten auf die Sprünge geholfen. „Vergangenheit und Zukunft der Erde haben mich schon immer ebenso fasziniert wie das Phänomen der Zeit“, legt der Bergdorfer dar. In „Abenteuer Vorzeit“ reicht die Vergangenheit 320 Millionen Jahre weit bis in die Steinkohlenzeit zurück. Die Zukunft – im Roman von Netzer als „Gegenwart“ angelegt – spielt im Jahr 2313.

 Zwischen den zeitlichen Extrempunkten begegnen dem Leser Ammoniten, Dinosaurier, der Gigantopithecus, Mammuts, der Homo heidelbergensis und die Cro-Magnon-Menschen, kann die Verwerfung der Kontinentalplatten und Nordeuropa unter Eis erlebt sowie die am Euphrat errichtete Stadt Uruk besichtig werden. Überdies finden das Gilgamesch-Epos, die Keilschrift, Töpferscheiben und Schmelzöfen Erwähnung.

 „Weil die vielen Erkundungen und Beschreibungen der Publikation den Charakter eines Sachbuches verleihen würden, habe ich die einzelnen Phasen der Erd- und Menschheitsgeschichte in abenteuerliche Ereignisse gepackt, bei denen es unter anderem um kriminelle Begebenheiten, zwischenmenschliche Beziehungen und philosophische Gespräche geht“, sagt Netzer. Die Rahmenhandlung sei zwar reine Fiktion, gewähre aber immer wieder Einblicke in die einst auf unserem Planeten existierende Realität. „Letztlich soll mein Roman einer Unterhaltung dienen, bei der man auch etwas dazulernen kann.“

Bezugsquelle: „Abenteuer Vorzeit“, Shaker Media Verlag, ISBN: 978-3-95631-286-1, 390 Seiten, 22,50 Euro.

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