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Adventsstimmung vor dem Schloss

Weihnachtsserenade in Bückeburg Adventsstimmung vor dem Schloss

Die Weihnachtsserenade ist und bleibt ein Publikumsmagnet: Trotz Nieselregens und ungemütlicher Temperaturen strömten weit mehr als 1000 Zuhörer zu dem musikalischen Stelldichein am Abend des vierten Advents auf den Schlossplatz.

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Trotz Regens sind mehr als 1000 Zuhörer auf den malerisch illuminierten Schlossplatz gekommen.

Quelle: JP

BÜCKEBURG. Dabei fand die 35. Auflage des einst vom Gründer des Blasorchesters Bückeburger Jäger Fritz Glas ins Leben gerufenen Advents-Ausklangs mit dem Schütte-Chor, den Schaumburger Märchensängern und dem Schaumburger Jugendchor wieder an ihrem angestammten Platz vor dem Schlossportal statt. Im Vorjahr hatte sie einmal der dort noch aufgebauten Gastronomie des Weihnachtszaubers weichen müssen. Die am 4. Dezember beendete Großveranstaltung lieferte indes mit ihrer gewaltigen Schlossplatz-Illuminierung auch diesmal die nach wie vor beeindruckende Kulisse für die Weihnachtsserenade, die traditionell vom Blasorchester Bückeburger Jäger mit Georg Friedrich Händels Festmarsch „Tochter Zion“ eröffnet wurde.

Der Schaumburger Jugendchor und der Konzertchor der Märchensänger intonierten wieder mehrere Stücke gemeinsam, so das bekannte schweizerische Sternsingerlied „Es ist für uns eine Zeit gekommen“ und „Es ist ein Ros entsprungen“. Vom Schütte-Chor erklang unter anderem Johan Heinrich Lützels „Machet die Tore weit“ und „Freu dich Erd und Sternenzelt“, während das Blasorchester den Choral „Gloria“ und „Highland Cathedral“ anstimmte. Dabei handelt es sich um ein Stück, das 1982 vom deutschen Komponisten Michael Korb zusammen mit dem Produzenten Uli Roever geschrieben wurde und seitdem einen Siegeszug um die ganze Welt antrat, unter anderem als schottische Nationalhymne vorgeschlagen und bis 1997 als offizielle Hymne der Hongkong Police verwendet wurde. Den musikalischen Ausklang bildeten wie immer die gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Weihnachts-Evergreens „Stille Nacht“ und „Oh du fröhliche“.

Positives und Negatives im neuen Jahr

Bürgermeister Reiner Brombach warf in seiner kurzen Ansprache eine Vorausschau auf das kommende Jahr. Als besonders positiv für 2017 nannte er die Planung einer neuen Kinderkrippe im Gebäude der ehemaligen Blindow-Schule an der Hinüberstraße – „nicht für das Christuskind, aber für viele Kinder aus Bückeburg, die diese Einrichtung benötigen“.

Doch in die hoffnungsvolle Perspektive musste der Bürgermeister diesmal auch einen Wermutstropfen schütten: Die gerade erfolgte Zustimmung von Bundestag und Bundesrat für den Bundesverkehrswegeplan 2030 und das Bundesschienenwegeausbaugesetz ermögliche jetzt den Bau einer neuen ICE-Trasse durch Schaumburg nach Porta. „Diese Trasse, die hier in der Region wirklich niemand will, wird uns in den kommenden Jahren noch arg beschäftigen.“ Abseits des Mikrofons hatte Brombach für die anwesenden Journalisten noch einen unverblümteren Kommentar über das Parlamentsvotum zugunsten der Neubautrasse übrig: „Das war wirklich eine unglaublich bescheuerte Entscheidung.“

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