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Alles neu im Straußweg

Bückeburg Alles neu im Straußweg

Nahezu im Zeitplan liegen die derzeit laufenden Kanal- und die sich danach anschließenden Ausbauarbeiten am Straußweg in Bückeburg.

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Derzeit wird am Straußweg ein Mischwasserkanal erneuert, und ein zweiter wird stillgelegt.

Quelle: jp

Nachdem bereits im Frühjahr einige Versorgungsleitungen erneuert worden waren, rückten in der Woche nach dem 11. August, die Straßenbaumaschinen der Hüllhorster Baufirma Brunkhorst an, um die innerstädtische, südlich an das Gelände der Jägerkaserne angrenzende Sackgasse an mehreren Stellen großflächig aufzubaggern.

 Erneuert werden im Zuge dieser Arbeiten laut Rainer Klenke, Leiter des Abwasserbetriebs der Stadt Bückeburg, mehrere Hausanschlüsse sowie einer der beiden unter dem Straßenzug verlaufenden Mischwasserkanäle. Ein zweiter, älterer Mischwasserkanal wird stillgelegt. Alle Arbeiten verliefen planmäßig, so Klenke. Einige ganz geringfügige Verzögerungen habe es gegeben: „Bei solchen Arbeiten kommt es schon einmal vor, dass man ein Kopfloch umsonst baggert, weil eine Leitung nicht da liegt, wo man sie geortet hat, aber das ist völlig normal.“ Mit einem Abschluss der Kanalarbeiten sei daher in der ersten Septemberwoche zu rechnen.

 Während der Kanalarbeiten und auch im Zuge des direkt darauf folgenden Straßenausbaus ist der Straußweg für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Seitens der Anlieger sieht man die Verkehrseinschränkungen dennoch mit Gelassenheit. Bereits am 31. März hatte Bauamtsleiter Jörg Klostermann während einer Anliegerversammlung über die bevorstehenden Maßnahmen informiert. Eine weitere Anliegerinformation der Stadt erging am 15. Juli schriftliche an alle Anwohner des Straußwegs.

 Die haben es trotz der Sperrung ihrer Straße nicht allzu weit bis zu ihren Autos: Die meisten Fahrzeuge parken derzeit auf dem jenseits der Neuapostolischen Kirche liegenden, zur Fürst-Ernst-Straße führenden Zweig des Straußwegs. Äußert rücksichtsvoll und bürgerfreundlich seien aber auch die Mitarbeiter der Baufirma Brunkhorst selbst zu Werke gegangen: Sie hätten bislang über alle konkreten Maßnahmen im Straußweg rechtzeitig informiert und diese mit den direkt betroffenen Anliegern abgesprochen, so das Kompliment mehrerer Anwohner.

 Im Zuge des Straßenausbaus wird der Straußweg sein seit Jahrzehnten gewohntes Bild verändern. Die beiden Bürgersteige verschwinden, auch die starke Wölbung der Fahrbahn, mit der schon die Fahrzeuge so mancher Anwohner beim Wenden oder der Ausfahrt aus der Grundstückseinfahrt äußerst unangenehme Bekanntschaft gemacht haben dürften, wird dann der Vergangenheit angehören. Die einheitliche Straßendecke wird beidseitig mit Beeten und einzelnen Stellplätzen flankiert. Spielt das Wetter mit, wird die Neugestaltung des Straußwegs Ende September abgeschlossen sein.

 Zu Befürchtungen, durch das Anlegen der Beete könne sich der zur Verfügung stehende Parkraum in Straußweg verringern, sieht Michael Hoyer vom Fachgebiet Planen und Bauen keinerlei Anlass: „Es wird keine Verringerung geben.“ Die geplanten Maßnahmen im Straußweg seien überhaupt nicht vergleichbar beispielsweise mit der Umgestaltung der Obertorstraße, wo es 2012 nach der Sanierung zu Klagen der Anlieger über die Verringerung der Parkmöglichkeiten durch das Anlegen von Beeten kam. jp

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