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Als Catcher braucht man Mut

Baseball: Bückeburg Buccaneers Als Catcher braucht man Mut

 „Baseball hat viel mit Technik und Körperbeherrschung zu tun. In der Halle trainieren wir Kondition und Koordination“, sagt Adrian Staaks. Er ist Coach und zudem Gründungsmitglied der Seniorenmannschaft der Bückeburg Buccaneers, die mit den Alfeld Greenhorns eine Spielgemeinschaft bilden.

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Versuchen, die Homeplate zu veranschaulichen: Spieler der Bückeburg-Buccaneers bei einer Besprechung.

Quelle: tla

Bückeburg..  Das Team spielt in der Landesliga. Die Saison startet wieder im Frühjahr. Baseball ist sicherlich alles andere als eine Trendsportart, die Spieler agieren fast im Verborgenen. Grund genug für diese Zeitung, das Team einmal beim Training zu besuchen.

 „Treffe ich den Ball mit perfekter Balance, habe ich mehr Kraft und kann dementsprechend weiter schlagen“, erklärt der Staaks bei einer Übung. Bei einem Zirkeltraining hat der 27-Jährige, der seit 2005 aktiv dabei ist, unterschiedliche Stationen aufgebaut, wo vor allem die Muskelgruppen wie Bauch, Rücken oder Beine beansprucht werden. In diesem Zusammenhang erklärt er, dass sich die Spieler beim Baseball viel um die eigene Achse drehen und daher spezielles Training notwendig ist, reine Fleißarbeit. „Jede Übung dauert 30 Sekunden, danach wird gewechselt“, ruft er in die Runde.

 Ein Spiel in der Landesliga kann bis zu drei Stunden dauern. Während eine Mannschaft das Schlagrecht (Offense) hat, befindet sich das andere Team in der Defense, der Verteidigung, mit den neun Positionen Pitcher, Catcher, vier Infielder und drei Outfielder. Von der Offense befindet sich zunächst nur ein Spieler, der jeweilige Schlagmann auch Batter genannt, im Feld. Die anderen rücken als weitere Batter nach, sobald der Schlagmann entweder out (aus) ist oder zum Läufer wird.

 Staaks ist Catcher. „Dafür sollte man besser unerschrocken sein. Ein geschlagener Ball kann eine Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometer haben.“ Er erläutert beim Training den Unterschied zwischen Bodenbällen und den sogenannten „Fly Balls“. Eine gute Taktik ist immer entscheidend. „Ein gefangener ‚Fly Ball‘ ist grundsätzlich ein Aus.“ Ein Runner oder Läufer ist hingegen erst gesichert, wenn er eine Base, sein Spielfeld, erreicht, bevor die Feldmannschaft den Ball dorthin bringen kann.

 Tobias Riemenschneider, der zurzeit in Bremen studiert, hat den Baseball-Virus nach einem Austauschjahr aus den USA nach Bückeburg gebracht. „Wir haben auf dem Schulhof damit angefangen, bevor wir eine Mannschaft gegründet haben“, sagt Staaks. Die erste Saison wurde bereits 2006 ausgetragen. Ab 15 Jahren kann in der Seniorenmannschaft gestartet werden.

Von Tanja Langejürgen

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