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Bückeburg Stadt Als das Gymnasium noch in der Marienschule war
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Als das Gymnasium noch in der Marienschule war
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00:18 13.09.2017
Die Teilnehmer des Wiedersehens vor dem Haupteingang des Gymnasiums Adolfinum. Quelle: sig
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Bückeburg

Die noch gesundheitlich fitten Mitglieder dieser Gemeinschaft trafen sich jetzt nach stolzen 60 Jahren ein weiteres Mal in Bückeburg. Organisiert hatte das Treffen Karlwilhelm Kött, ehemaliger Baudezernent beim Landkreis Schaumburg. Zusammen mit ihren Partnern folgten noch neun Ehemalige der Einladung. Kött hatte für das Wiedersehen ein dreitägiges Programm vorbereitet. Natürlich gehörte auch der Besuch der alten Schule dazu.

Eingeleitet wurde das abwechslungsreiche Programm mit der ersten Zusammenkunft im Hotel „Ambiente“ mit nostalgischen Bildern und Videos. Das war eine mit viel Beifall aufgenommene Zeitreise durch die lange gemeinsame Schulzeit. Sie begann mit dem Übergang zum Gymnasium im Jahre 1948. Damals musste man, weil das Adolfinum von den Briten besetzt war, in die ehemalige Marienschule ausweichen. Sechziger-Klassengrößen waren in jener Zeit keine Seltenheit. Zu den weniger erfreulichen Erinnerungen gehörten Lehrer, die Ohrfeigen sowie Kopfnüsse verteilten und Finger mit Rohrstöcken traktierten. Sie bemängelten die „mangelnde sittliche Reife“ ihrer Schüler. Damals gab es die von den Amerikanern gespendete Schulspeisung, für die man von daheim Militärgeschirr mitbrachte. So manches „Weißt du noch?“ leitete eine neue Gesprächsrunde ein.

Kein Schmaus mehr beim "Fallen-Fritz"

Als kulturelles Programm stand am nächsten Tag ein Ausflug nach Minden an. Dort gab es eine Führung durch das in diesem Jahr neu eröffnete Domschatz-Museum, durch den Dom und die Altstadt. Der Abendschmaus wurde in der Traditionskneipe „Zur Falle“ eingenommen, aber nicht wie früher beim „Fallen-Fritz“ mit Bouletten und Soleiern.

Höhepunkt des folgenden Tages war der Empfang der „diamantenen Abiturienten“ beim Treffen des Adolfiner-Vereins im Forum des Gymnasiums. Hans Hespe richtete ein humorvolles, aber auch nachdenkliches Grußwort an die ehemaligen Abiturienten und erinnerte an die schwierige und entbehrungsreiche Nachkriegszeit, in der nur wenige das Privileg hatten, das Abitur zu machen. Kött lud alle früheren Klassenkameraden zu einem Abschiedsdrink ein, bevor die Rückreise begann. Weitestes Ziel war der Bodensee. sig

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