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Am 21. Oktober rücken die Bagger an

Bückeburg / "Wohnen am Park" Am 21. Oktober rücken die Bagger an

Ein halbes Jahr Verzögerung hat das Projekt inzwischen, mit dem ursprünglich gleich nach Ostern dieses Jahres begonnen werden sollte. Viele Bückeburger haben sich inzwischen gefragt, ob aus dem „Prestigeobjekt Wohnen am Park“ überhaupt noch etwas wird, ob es finanzielle Schwierigkeiten gibt.

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So wird sich das Ensemble von Alt und Neu Ende 2014 darstellen, wie Bauherr Sven Morawe anhand des extra gebauten Modells zeigt.

Quelle: rc

Bückeburg. Geraune, dem Bauherr, Bauträger und Investor Sven Morawe jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung entschieden entgegen getreten ist: „Wir bauen. Baubeginn ist am 21. Oktober um 9 Uhr.“

 Dann rücken die Bagger an, um im rückwärtigen Bereich des Grundstücks eine alte Scheune dem Erdboden gleichzumachen. Anschließend beginnt der Bau der Tiefgarage, daran anschließend der Bau von zwei Einzelgebäuden. Die Entkernung der beiden alten, unter Denkmalschutz stehenden Villen direkt an der Georgstraße beginnt, sobald absehbar ist, dass durch die Baumaßnahmen im hinteren Bereich vorne an den Gebäuden keine Setzungsschäden zu befürchten sind. Ganz zum Schluss ist dann das Grundstück direkt am Kreisel an der Reihe, dort, wo es hinunter geht zum Schloss. Dort wird ein Café mit 80 Sitzplätzen gebaut. Auf eineinhalb Jahre ist die Bauphase angesetzt, natürlich abhängig davon, wie das Wetter mitspielt.

 Die Verzögerungen führte Morawe auf Ämter und Behörden sowie weiteren Abstimmungen mit dem Denkmalpfleger zurück. Die Eintragung von Lasten für Strom-, Wasser- und Gasleitungen für drei Grundstücksparzellen, die er von der Stadt gekauft hat, sei nicht so schnell und reibungslos über die Bühne gegangen, wie von ihm erhofft. Auch Teilungserklärungen und die Zuordnung von Miteigentumsanteilen zu den geplanten Eigentumswohnungen hätten erst im Anschluss an die Lasteneintragung erfolgen können. Und dann habe auch erst die Baugenehmigung erteilt werden können, so Morawe.

 Während dieser Zeit seien weitere Details mit dem Denkmalschützer abgestimmt worden, der letztlich zugestimmt hat, dass zum einen die Fassade und Gestaltung des Althauses Georgstraße Nr. 2 auf die Nr. 3 gespiegelt werden darf – und zum anderen auch die Giebelsituation der Vorderfront auf die Rückseite. Morawe: „Alles in allem hatte ich gedacht, dass dieses Prozedere sehr viel schneller über die Bühne geht.“

 Die Vermarktung der insgesamt zwölf luxuriösen Eigentumswohnungen in Alt- und Neubauten läuft nach Aussage Morawes „sehr gut“. Es gebe zahlreiche Interessenten auch von außerhalb, für einen Großteil der Wohnungen lägen bereits Reservierungen vor. Verträge seien aber bisher aus rechtlichen Gründen noch nicht abgeschlossen worden. Er sei der einzige Anteilseigner des Immobilienfonds Schaumburg-Lippe GmbH & Co. KG, des Bauherrn, und werde das auch bleiben, also keine Anteile verkaufen. Die Co. KG würden die jeweiligen Erwerber der Eigentumswohnungen werden, erklärte Morawe.

 Alles in allem werden zwölf Eigentumswohnungen entstehen. „Mit bester Ausstattung, die allen Ansprüchen gerecht wird“, so Morawe, der von der einzigartigen Lage in unmittelbarer Nähe zum Schlossbereich schwärmt: „Vom Balkon oder der Terrasse kann man direkt auf das Schloss und den Park schauen.“ Jede Wohnung wird einen Kamin erhalten, Vollholztüren und Eichenparkett gehören ebenso dazu. Alle Wohnungen werden barrierefrei, jedes Haus, auch die beiden alten Villen, einen Aufzug erhalten. Der bis hinunter in die Tiefgarage mit ihren 17 Stellplätzen fährt. Die Zufahrt zu dieser Tiefgarage erfolgt vom Ende der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße her. Der kleine, öffentliche Weg, der dort hinunter zum Denkmal führt, wird eingezogen.

 Bei der Sanierung der etwa 170 Jahre alten Villen wird höchster Wert darauf gelegt, den alten Zustand wiederherzustellen. Alte, abgeschlagene Gesimse kommen wieder dran und werden gespiegelt. Bausünden der nachfolgenden Jahrzehnte werden entfernt. So werden zum Beispiel wieder Sprossenfenster eingebaut. Zwischen 350.000 bis 470.000 Euro sollen die Wohnungen – zwischen 135 bis 173 Quadratmeter – im Altbau kosten.

 Neu- und Altbauten sollen nach der Darstellung Morawes höchsten energetischen Ansprüchen gerecht werden. Bei den beiden alten Villen wird der ENEV-85-Standard der KfW erreicht, was einen Jahres-Primärenergiebedarf von 85 Prozent bedeutet. Um die guten Energiewerte zu schaffen, kommt ein völlig neuartiges Heizsystem zum Einsatz: eine Eisheizung mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. rc

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