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An diesem Maifest gibt es nichts zu meckern

Bückeburg / Aufstellen des Maibaums An diesem Maifest gibt es nichts zu meckern

Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch hat am Montagabend viele Hundert Besucher zum Maifest auf den Bückeburger Marktplatz gelockt. Traditioneller Höhepunkt der Veranstaltung war das Aufstellen des Maibaums durch Männer der 4. Kompanie.

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Kinder der Kindertrachtengruppe Röcke tanzen um den Baum – die Zuschauer sind begeistert. 

Quelle: mig

Bückeburg (mig). So ein Maifest war in den letzten Jahren selten. Mal war es zu kalt, dann war der Baum zu mickrig. Diesmal aber gab es an der seit 1992 durchgeführten Veranstaltung wirklich nichts zu meckern. Bei stimmungsvoller Musik und unter einem bayrisch-blauen Himmel wurde bis in den Abend hinein gefeiert. „Das Fest ist wirklich rundum gelungen“, war Besucher Heinz Günther des Lobes voll. „Besonders gefallen hat mir die Musik.“ Zufrieden zeigte sich auch Cheforganisator Albert Brüggemann: „Das gute Wetter kam genau richtig.“

Gut besetzt war das Rahmenprogramm: Orchestersound Petershagen spielte leichte Unterhaltungsmusik („Keep smiling“), während der Männergesangverein Bückeburg Mailieder zum Besten gab. Viel Beifall gab es auch für die Akteure der Tanzschule Voges mit ihren einstudierten Performances und die Kindertrachtengruppe Röcke, die um den Maibaum tanzte. „Rote Röcke und Maibäume; das passt einfach zusammen“, meinte die 78-jährige Regina Diekmann. „Schön, dass diese Tradition vom Nachwuchs weiter geführt wird.“

Spontaner Applaus brandete auf, als um kurz halb sieben der elf Meter lange und sechs Zentner schwere Maibaum Einzug hielt. „Das ist ein schöner und kräftiger Baum“, urteilte Bürgermeister Reiner Brombach. „Diesmal kann die Presse nicht schreiben, dass der Baum vom letzten Gast mitgenommen wurde.“ Einen Dank richtete das Stadtoberhaupt an den ihm letzten Jahr verstorbenen Karl-Heinz Rosenfeld. Dieser habe die Tradition vor 20 Jahren ins Leben gerufen. „Der Kultursenator“, so Brombach weiter, „wird uns jetzt vom Himmel aus zuschauen“.

Dass der von Kindern der Kindertagesstätte Unterwallweg geschmückte Maibaum schwerer ausgefallen ist, musste leidvoll die 4. Kompanie erfahren. Trotz langer Seile und fachkundiger Unterstützung kamen die 14 kräftigen Burschen beim Aufstellen ganz schön ins Schwitzen. „Man braucht Nerven und Muskeln“, meinte einer der zahlreichen Helfer. „Ich frage mich, wie das die Bayern mit ihren über 20 Meter hohen Bäumen machen.“ In Bückeburg wird es ein derartiges Riesenwachstum in Zukunft ohnehin nicht geben. Aus Gründen der Bodenbeschaffenheit darf der Maibaum auf dem Marktplatz höchstens 11,5 Meter groß werden.

Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Auch nach dem Aufstellen der Birke lud das Kaiserwetter dazu ein, am Brunnen zu verweilen und ein kühles Blondes zu trinken. Den Abschluss läutete dann ein gemeinsames Lied der „Fischer-Chöre“ (so Bürgermeister Brombach) ein. Insgesamt also ein gelungener Start in den Wonne-Monat Mai oder wie es das Stadtoberhaupt ausdrückte: „So kann es weitergehen. Aus kleinsten Anfängen ist ein tolles Fest und eine großartige Tradition geworden. Besonders freue ich mich über den großen Zuspruch. Das zeigt, dass die Bückeburger dieses Fest lieben.“

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