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Anders mit Pferden umgehen

Bückeburg / Hofreitschule Anders mit Pferden umgehen

Die Fürstliche Hofreitschule hat ihr Angebot um ein spezielles Kinderprogramm erweitert. „Wir wollen den Respekt vor dem Lebewesen und die hohe Reitkunst kindgerecht vermitteln,“ erklärt Direktorin Christin Krischke das neue Konzept. Buchbar ist die rund 40-minütige Vorstellung beispielsweise für Kindergärten oder Schulen.

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Kinder des Katholischen Kindergartens St. Marien, des Städtischen Kindergartens und ihre Eltern bei der Premiere. © mig

Bückeburg (mig). Dass das neue Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt, zeigte schon die Premiere vor einigen Tagen. Rund 135 kleine und große Zuschauer bejubelten sämtliche Vorführungen. Im Anschluss durften die Pferde sogar gestreichelt werden. „Mir hat die Pippi mit ihrem schwarz-weißen Pferd am besten gefallen“, meinte etwa die vierjährige Sandra. Leon (5) interessierte sich mehr für den einarmigen Kapitän Hook. Viel Beifall gab es auch für Peter Pan und Harry Potter, die, unterstützt von Moderator Jens Walsemann, verschiedene Gangarten und Sprünge vorführten.

Lehrreich und unterhaltsam zugleich: Hofreitmeister Wolfgang Krischke, der als Peter Lustig verkleidet vorführte, wie ein Bereiter den Kapriole-Sprung einübt. „Ein Pferd ist kein Hund und macht nur das, was es sowieso macht“, erläuterte Krischke und zeigte den Kindern, wie die verschiedenen Elemente (Hinterhand hoch, Vorderhand hoch) zu einem Ganzen zusammengesetzt werden.

Wichtig ist den Krischkes aber nicht nur die Vermittlung der Hohen Schule. Das neue Programm solle Kindern zeigen, dass sie es mit einem Lebewesen zu tun hätten, sagt Christin Krischke. Abheben will sich die Hofreitschule dabei von Reitern, die unmittelbaren Zwang einsetzen. „Durch das, was da manchmal im Fernsehen zu sehen ist, werden Kinder zur Rohheit erzogen. Ich möchte, dass Kinder, bevor sie mit dem Reiten anfangen, lernen, dass man auch anders mit Pferden umgehen kann.“

Wer dieses besondere Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Reiter selber einmal miterleben möchte, sollte das am Osterwochenende tun. Dann sind erstmals alle acht alten Pferderassen zu sehen. „Wir haben in den letzten Monaten den Bestand mächtig aufgestockt“, verrät Frau Krischke, „es sind viele seltene Farben dabei.“
Das Osterprogramm sieht in diesem Jahr so aus:

• Karfreitag und Karsamstag, 15 Uhr: „Reitkunstvorführung“, Präsentation von fünf Schulhengsten in allen Schulen „bey und über der Erde“, im Damensattel und an der Hand.

• Ostersonntag, 15 Uhr: „Gala der Reitkunst“, Premiere des neuen 2011er Festtagsprogramms, faszinierende Pferdeschaubilder.

• Ostermontag, 15 Uhr: „Höfische Reitkunst“, Präsentation von zwölf Schulhengsten in allen Schulen „bey und über der Erde“, im Damensattel, an der Hand, in Soli, Quadrillen und in Freiheit.

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