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Anständige Toilette als Honorar

Bückeburger CDU unterstützt Musiker Anständige Toilette als Honorar

Die CDU-Fraktion des Bückeburger Stadtrates hat der Musikerinitiative „United Noise“ einen Besuch abgestattet und sich mit deren Vorsitzendem Oliver Werner über die Arbeit des Vereins ausgetauscht.

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Mitglieder des CDU-Stadtverbandes statteten der Musiker-Initiative „United Noise“ einen Besuch ab. Vor der WC-Tür: Hermann Kempf (rechts) und Oliver Werner.

Quelle: bus

Bückeburg. Ziel des Zentrums ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt Musik zu machen und Projekte zu verwirklichen. Konkret geht es der Initiative um die Verbesserung der Proberaumsituation für Nachwuchsbands und die Schaffung zusätzlicher unabhängiger Auftrittsmöglichkeit für Bückeburger Musiker und Künstler. Weitere Schwerpunkte sind die Vernetzung mit regionalen und überregionalen Organisationen und Bands sowie die Beratung und Betreuung junger Musiker.

 Ein jährlich wiederkehrender Höhepunkt der Vereinsarbeit ist die inzwischen weit über die Bückeburger Grenzen hinaus bekannte Osterrocknacht. „Eine sehr friedliche Veranstaltung, bei der mittlerweile alle Generationen vertreten sind. Außer vielen Studenten, die über die Feiertage nach Hause kommen, sind auch einige Großeltern mit ihren Enkeln dabei“, erzählte Werner.  

 Zusätzlich zur Organisation der Veranstaltungen nimmt die Instandhaltung des Vereinsgeländes auf dem ehemaligen Raiffeisen-Gelände hinter dem Bahnhof einen großen Teil des Engagements ein. „Unsere Räumlichkeiten sollen nicht nur Veranstaltungsort sein, sondern auch als Treffpunkt zum Gespräch und Austausch in entspannter Atmosphäre zum Thema Musik dienen“, erläuterte Werner. Sorgen bereitet dem Verein zurzeit insbesondere der Zustand der sanitären Einrichtungen. Diese müssen in naher Zukunft von Grund auf saniert werden.  

 Das notwendige Geld könne der Verein allerdings weder jetzt noch in absehbarer Zukunft aus eigener Kraft aufbringen. Daher warb der Vorsitzende bei den CDU-Mandatsträgern um eine einmalige Unterstützung durch die Stadt und ließ dabei nicht unerwähnt, dass er sich von dieser generell mehr Anerkennung für die Arbeit des Vereins wünscht. „Seit nunmehr 13 Jahren sorgen wir in Bückeburg für ein attraktives Angebot für Jugendliche und haben dafür bis dato noch keine Unterstützung städtischerseits erfahren“, sagte Werner. 

 Im Anschluss an die Besichtigung und nachdem die Besucher insbesondere die sanitären Anlagen in Augenschein genommen hatten, signalisierte Fraktionschef Axel Wohlgemuth die Bereitschaft der CDU, das Anliegen des Vereins unterstützen zu wollen. „Wenn Jugendliche in Bückeburg so etwas in Eigenregie und mit viel Engagement aufbauen, dann können wir als Stadt das auch mal mit einer anständigen Toilette honorieren.“

 Hermann Kempf forderte Werner auf, einen entsprechenden Antrag an die Stadt zu stellen. „Unsere Aufgabe ist es dann, auch die anderen Entscheidungsträger von dieser Notwendigkeit zu überzeugen, sodass ein Zuschuss für die Sanierungsarbeiten bereitgestellt werden kann“, schloss der Stadtverbandsvorsitzende seinen Dialog mit Werner. bus

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