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Anthrazit weiter nicht zulässig

Baugebiete auf den Weg gebracht Anthrazit weiter nicht zulässig

Vier Bebauungspläne hat der Bau- und Umweltausschuss auf seiner jüngsten Sitzung auf der Tagesordnung gehabt und ohne größere Diskussionen auf den Weg gebracht.

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Klaus-Peter Grote (v.l.), Michael Bschor, Reiner Brombach, Dirk Dehne und Marko Bruckmann absolvieren die offizielle Schlüsselübergabe.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. Einstimmig ist die zweite öffentliche Auslegung des B-Plans Nummer 234 „Pfahlwinkel Ost“ beschlossen worden. Wie Baubereichsleiter Jörg Klostermann ausführte, ist der Geltungsbereich des Bebauungsplans geändert worden. Zwei Gebäude einer bereits vorhandenen Wohnbebauung wurden mit in den B-Plan aufgenommen. Wenn diese Veränderungen an ihren Gebäuden vornehmen oder anbauen wollen, sind sie an die Maßgaben des B-Plans gebunden, wie Klostermann auf Nachfrage erläuterte.

Eine Kampfabstimmung gab es um die Frage der Dachfarbe: Sollte auch Anthrazit zugelassen werden? Oder nur Rot und Rot-Braun? Vier Ratsherren waren für Rot und Rotbraun, drei auch für Anthrazit. Eine erneute Grundsatzdiskussion über die Dachfarbe hatte der Ausschussvorsitzende, Bernd Insinger (SPD), mit den Worten unterbunden: „Das brauchen wir nicht mehr prüfen, das haben wir schon oft genug diskutiert.“

Einstimmig hat der Ausschuss die dritte Öffentliche Auslegung der zweiten Änderung des B-Plans Nummer 4A „Schulstraße“ beschlossen. Damit wird planungsrechtlich abgesegnet, dass beim Neubau auf der Ecke Schulstraße/Herderstraße das Obergeschoss über die darunter liegende öffentliche Fläche ragen darf.

 Auch einstimmig hat der Ausschuss den Satzungsbeschluss für den B-Plan Nummer 225 „Cammer Feld“ gefasst. Das Baufenster wurde von 170 auf 190 Quadratmeter erhöht. Rund zehn Bauplätze werden in dem Neubaugebiet im Ortsteil Cammer ausgewiesen. Entwickelt wird das Gebiet von einem Vorhabenträger.

 Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde der Plan Nummer 5A „Schlossbach West“ abgesegnet. An der Friedrich-Bach-Straße entstehen auf dem ehemaligen Firmengelände von Heinecke und Klaproth drei Neubauten mit insgesamt 26 Wohnungen. Für zwei der Gebäude liegen inzwischen die Bauanträge vor. Insinger: „Der Vorhaben- und Entwicklungsplan bleibt so, wie wir ihn auf die Reise geschickt haben.“ rc

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