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Bückeburg Stadt Antworten nicht zum Nulltarif
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00:21 10.12.2014
Der Nikolausfrühschoppen erlebt im großen Saal des Rathauses seine 31. Auflage. Oberstleutnant André Wüstner betont, eine nachhaltige und solide Sicherheitsvorsorge sei wichtiger denn je. Quelle: bus
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Bückeburg.

„Die Lage des Jahres 2014 mit Ebola, dem IS-Terror und dem Konflikt in der Ostukraine erfordert neue Antworten, die nicht zum Nulltarif zu haben sind“, betonte der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes.

 Der Anfang September in Wales tagende NATO-Gipfel habe den Versuch unternommen, die hochkomplexen politischen Aufgaben durch gemeinsame Beschlüsse anzugehen. „Deren Tragweite haben viele Entscheidungsträger in unserem Land jedoch noch nicht vollständig erfasst“, merkte der Oberstleutnant an. Einen der prominentesten Beschlüsse des Gipfels stelle die Einführung einer „Very High Readiness Joint Task Force“ als „Speerspitze“ der NATO für den Einsatz in den mittel- und osteuropäischen Mitgliedsstaaten dar, so Wüstner.

 Was für die deutsche Sicherheitspolitik bedeute, dass es nun an der Zeit sei, Farbe zu bekennen. Wüstner: „Die Übernahme von mehr Verantwortung wird immer stärker eingefordert.“ In dieser Hinsicht komme es einem Erfolg gleich, dass der Verteidigungshaushalt 2015 – entgegen der ursprünglichen Planungen – nicht gekürzt werde, sondern moderat anwachse.

 Der Referent verdeutlichte den Besuchern, dass die Auffassungen des Bundeswehrverbandes von vielen Bürgern geteilt würden. Eine Umfrage von „Infratest dimap“ habe im Oktober den Meinungsumschwung in der Bevölkerung gezeigt. Angesichts andauernder Krisen und Konflikte, vor allem in der Levante und in der Ukraine, fordere eine Mehrheit von 55 Prozent „mehr Geld für Verteidigung“. All das, fasste Wüstner zusammen, zeige deutlich: „Eine nachhaltige und solide Sicherheitsvorsorge ist wichtiger denn je. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Ansicht auch in der Praxis immer stärker bemerkbar macht.“

 Der Bundesvorsitzende nutzte den Rahmen der von der selbstständigen Kameradschaft „Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene“ und der selbstständigen Truppenkameradschaft der Heeresfliegerwaffenschule organisierten Veranstaltung, um Mitglieder für ihre Verdienste auszuzeichnen: Konrad Roesen (50 Jahre Mitgliedschaft) und Hajo Lübben (25 Jahre) sowie in Abwesenheit Rolf Küster und Tobias Landmann ( 25 Jahre).

 Zu Beginn des vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bierde/Schlüsselburg umrahmten Frühschoppens stellte Bürgermeister Reiner Brombach die Verbundenheit der Ex-Residenz mit den Soldaten heraus. „Wir werden immer an der Seite der Bundeswehr stehen“, erklärte er. Diese sei nicht nur der größte Arbeitgeber Bückeburgs, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor.

Von Herbert Busch

Mit dem Haushaltsplan für das Jahr 2015 befasst sich der Rat der Stadt Bückeburg bei seiner nächsten öffentlichen Sitzung.

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