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„Aqua-Kino“: Trickfilm im Hallenbad

Feucht-fröhlichen Filmpalast „Aqua-Kino“: Trickfilm im Hallenbad

Zum vierten Mal hatten die Bückeburger Bäder zum „Aqua-Kino“ geladen, und eine Vielzahl wasserbegeisterter Filmfans ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, mit „Home – ein smektakulärer Trip“ erneut ein turbulentes Animationsmärchen zu erleben.

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Von den gelben Gummibooten aus genießen die Kinder das Trickfilm-Abenteuer auf der Großleinwand. jp

Bückeburg. Im Kino baden zu gehen, diese Formulierung wird üblicherweise für den Fall verwendet, wenn man entweder als Zuschauer in einem wenig unterhaltsamen Streifen konfrontiert wird oder als Produzent oder Regisseur mit einem eigenen Werk in der Publikumsgunst durchfällt. Nicht so jedoch die Bückeburger Bäder: Diese landeten bereits vor sechs Jahren, als sie mit dem melancholischen Animationsfilm „Wall.E“ erstmals eine „Aqua-Kino“-Vorstellung anboten, einen Volltreffer in der Publikumsgunst.

 Seitdem verwandelt sich das Hallenbad alle zwei Jahre in einen feucht-fröhlichen Filmpalast. Das Publikum nimmt dabei in Schlauchbooten auf dem Wasser Platz. Schiffbruch erlitt dabei bislang nur einer: Til Schweiger konnte mit seiner Komödie „Keinohrhasen“ beim ersten „Aqua-Kino“ im Bückeburger Hallenbad nicht punkten. Die war seinerzeit am gleichen Tag nach „Wall.E“ als zweiter Film für die etwas älteren Besucher gezeigt worden, wofür diese jedoch kaum Interesse aufbrachten. „Für uns war das damals wirtschaftlich kein allzu großes Problem, da wir die beiden Filme im Paket gekauft hatten“, so Betriebsleiter Erik Rechenberg rückblickend. Aber eine Erfahrung, die klar besagte: „Aqua-Kino“ ist vor allem etwas für die jüngeren und jüngsten Cineasten.

 Wie bei „Shrek 4“ und „Madagascar 3“ hatten die Wasser- und Freiluft-Kino-Spezialisten der Hamburger Firma „Outdoor-Cine“ auch in diesem Jahr wieder ein Trickfilm-Abenteuer im Gepäck: „Home – ein smektakulärer Trip“ – eine phantasievolle, skurrile und turbulente Science-Fiction-Geschichte.

 Eine spezielle Gruppe im Publikum hatte hingegen keinen Blick für den Spaß auf der Leinwand: Die Mitarbeiter der Bäder GmbH sowie Mitglieder der DLRG sorgten sich während der Vorstellung um die Sicherheit der Zuschauer am und im Wasser. Neben mehreren Helfern zur Unterstützung des Bäder-Teams hatte DLRG-Einsatz-Chef Klaus Schneider vier ausgebildete Taucher mitgebracht, um alle Zuschauer gewissenhaft im Auge behalten zu können.

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