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Bückeburg Stadt Attacke bleibt ohne Folgen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Attacke bleibt ohne Folgen
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08:36 18.08.2017
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BÜCKEBURG

Das strafbare Verhalten der Frau gehöre zu den Delikten, die nach der Strafprozessordnung grundsätzlich im Wege der Privatklage zu verfolgen seien, heißt es in dem Schreiben, das am 16. August der Heeßerin zugestellt wurde. Die Staatsanwaltschaft solle nur in solchen Fällen einschreiten, wenn der Rechtsfrieden über den Lebenskreis des Verletzten hinaus gestört und die Strafverfolgung ein gegenwärtiges Anliegen der Allgemeinheit ist, also eine breite Bevölkerungsschicht an der Bestrafung des Täters ein Interesse hat.

Bei der Heeßerin ist die Einstellung auf großes Unverständnis gestoßen. Sie verstehe nicht, warum kein öffentliches Interesse besteht, wenn jemand am helllichten Tag mitten in der Fußgängerzone unvermittelt attackiert und beleidigt werde: „Die Frau darf also weiter Angst verbreiten?“ Sie mache jedenfalls einen großen Bogen, wenn sie die Frau sehe. „Wer weiß, was gewesen wäre, wenn ich mich damals gewehrt hätte?“ Sie wolle jedenfalls nichts mehr machen und keine Privatklage einreichen. rc

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