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Bückeburg Stadt Auch 2017 ohne Ährensache
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Auch 2017 ohne Ährensache
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00:17 06.02.2017
Von 2011 bis 2015 konnten Jung und Alt bei der Landmesse „Ährensache“ mit vielen Tierarten auf Tuchfühlung gehen. Quelle: Archiv/jp
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BÜCKEBURG

Vor allem die nach wie vor nicht gelöste Frage der Finanzierung der Großveranstaltung, die von 2011 bis 2015 immer am letzten August-Wochenende Tierhalter, Landwirte, Gastronomen, Hofladenbetreiber, Markthändler, Vereine, Museen und diverse Anbieter aus dem landwirtschaftlichen Spektrum im Schlosspark zusammenführte, sei der Grund für diese Entscheidung gewesen, teilten Hofkammer-Direktor Christian Weber und Schlossverwalter Alexander Perl jetzt auf Anfrage mit.

 In den fünf Jahren ihres Bestehens war die Schaumburger Landmesse gerade unter heimischen Besuchern zu enormer Beliebtheit gelangt, hatte jedoch für die gastgebende Hofkammer unterm Strich stets mit tiefroten Zahlen abgeschnitten. Weber: „Da ist über die Zeit ganz schön was zusammengekommen.“ Im Februar hatten der Hofkammer-Direktor und der Gründer der Ährensache Andreas Trzeschan daher eine einjährige Denkpause angekündigt, um für die Großveranstaltung ein neues, weniger verlustbringendes Konzept zu erarbeiten. Doch den Gordischen Knoten zu durchhauen, auf der einen Seite die hohen Kosten für Technik, Personal und Logistik zu senken, auf der anderen Seite Aussteller und Besucher aber auch nicht durch zu hohe Standgebühren und Eintritte zu überfordern, gelang nicht: Ohne ein wirtschaftliches Neukonzept wird es daher auch 2017 keine Neuauflage geben.

 Auch die Idee, die Ährensache mit den Barocktagen zu kombinieren, sei verworfen worden, teilte Weber mit. Zu unterschiedlich seien Idee und Zielpublikum gewesen. Noch möchte der Hofkammer-Direktor ausdrücklich nicht von einem endgültigen Aus sprechen: „Denn eigentlich ist die Ährensache eine ganz, ganz tolle Idee.“ Doch auch ihm sei klar, dass eine Reaktivierung nach zwei Jahren Pause nur schwer zu bewerkstelligen sei. „Wenn wir einen Sponsor hätten, würden wir es sofort wieder machen“, betont Perl.  jp

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