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Auch Fische können pupsen

Kindertagesstätte Unterwallweg Auch Fische können pupsen

Fragen wie „Können Fische pupsen?“ und „Können Schnecken hören?“ haben dem Sommerfest der Kindertagesstätte Unterwallweg zu einer Portion Extra-Spannung verholfen. „Unsere Kinder, alle sieben Gruppen vom Krippen- bis zum Grundschulalter, beschäftigen sich gegenwärtig mit Naturphänomenen“, klärte Kita-Leiterin Iris Wilkening die erstaunten Besucher auf.

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Die Kinder präsentieren eine Modenschau unter dem Motto „Schaut Euch doch mal an, was so ein Wald an Pilzen bieten kann“.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. Für die Erklärung der Wunderdinge zeichnet die Diplombiologin Eva von Löbbecke verantwortlich. Das unter der Bezeichnung „Spracherwerb durch Welterforschen“ angebotene Projekt läuft seit März dieses Jahres. „Die Mädchen und Jungen sind mit großer Begeisterung dabei“, berichtete Wilke. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Fragen rege Denkprozesse an und befähige die Kinder zu Teamarbeit und zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien.

Zum Start des Festes gab es aber erst mal einen lustigen Unterhaltungsteil. Los ging’s mit einer von Ive, Oskar, Nele, Laura, Emilia, Jonas, Lina, Clara und Zoey aufgeführten Pilz-Modenschau – „verehrtes Publikum, schaut Euch doch mal an, was so ein Wald an Pilzen bieten kann.“ Zu sehen waren Champignons mit weißen Hüten, rot-weiß gepunktete Fliegenpilze, Blätterpilze mit braun-geschupptem Schirm, Steinpilze mit brauner Kopfbedeckung und Pfifferlinge mit gelben Faltenhüten.

Anschließend präsentierten die jungen Forscher erste Ergebnisse des Phänomen-Projekts. Besucher konnten unter anderem Taschenlampen und Stromkreisläufe bauen, tanzende Büroklammern bestaunen, mit Sand malen, mit Oberflächenspannung experimentieren, am Solarkocher süße Marshmallows braten, Konstruktionen aus schrägen Bausteinen errichten und sich auf einem per Fahrrad betriebenen Karussell vergnügen.

Zähne wie mächtige Haifische

Bürgermeister Reiner Brombach, der die Gäste willkommen hieß und wegen eines anschließenden Termins beim parallel laufenden Schützenfest in schwarzer Uniform erschienen war, ergänzte das Frage- und Antwortspektrum um eine weitere Nuance. „Warum das Schützenfest hier Bürgerschießen heißt, weiß ich auch nicht“, gab das Stadtoberhaupt zu verstehen. „Aber es sind noch alle lebendig“, tat der Uniformträger kund. Er müsse gleich zum Königsschießen, legte der Bürgermeister dar, „sonst wäre ich in kurzen Hosen gekommen“. Herauszufinden, wie die Natur funktioniere, sei „eine wirklich tolle Sache“, sagte Brombach, als er den zahlreichen Sponsoren für deren Unterstützung und den Eltern für deren engagiertes Mittun dankte. „Ich bin ganz gespannt, was Ihr schon alles gelernt habt.“

Gelernt haben die Mädchen und Jungen beispielsweise, dass Fische sehr wohl des Pupsens mächtig sind. „Das funktioniert über die mit dem Darm verbundene Schwimmblase“, erläuterte von Löbbecke. Und über Schnecken wusste die Biologin zu erzählen, dass diese zwar nicht hören, aber Vibrationen wahrnehmen können. Und dass die Weichtiere über winzig kleine Raspelzähne verfügen, die sie auf eine Stufe mit den mächtigen Haifischen stellen. „Bei beiden wachsen die Zähne nach“, informierte die Projekt-Leiterin die staunende Kinderschar. bus

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