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Bückeburg Auf Baumsuche

Wenn es um Bebauungsplänepläne geht, ist der Bau- und Umweltausschuss manchmal innerhalb von Sekunden mit dem Thema durch.

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Schon ein stattlicher Busch: Der Lindenstumpf vorm Brauhaus treibt wieder aus. Der gefällte Baum soll aber durch einen neuen ersetzt werden.

Quelle: kk

Bückeburg. Nicht so, wenn es um die Auswahl eines Baumes geht. Das stellte der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger (SPD) schmunzelnd am Ende einer längeren Diskussion fest, als es im Ausschuss darum ging, welcher Baum vor die Fleischerei Mühe mitten in im Herzen der Fußgängerzone gepflanzt wird.

Der Vorgänger, eine Kastanie, musste im vergangenen Winter gefällt werden, weil er nicht mehr standsicher war. Außerdem hatte sich herausgestellt, dass die Kastanie mit diesem Standort mit seiner starken Hitze im Sommer und den beengten Wurzelverhältnissen durch die Pflasterung nicht zurecht kommt.

„Der Baum soll schon etwas hermachen“, begründete Baubereichsleiter Jörg Klostermann, als er dem Ausschuss entweder eine Gold-Gleditschie oder aber einer Amberbaum Moraine vorschlug – beides nordamerikanische Bäume mit einer relativ kleinen Krone, aber schönem Aussehen, hitze- und frostbeständig sowie mit einem schönen Farbbild im Herbst.

Bei den meisten Ausschussmitgliedern fielen ob der Namen erst einmal die Kinnladen herunter. „Noch nie von gehört“, murmelte Ratsfrau Brigitte Einfalt-Spieß (CDU) stellvertretend für viele Kollegen. Das Gemurmel setzte sich in den Reihen der Fraktionen fort. Mit Sachkenntnissen behaftet schlug Ratsherr Wilhelm Klusmeier (Bündnis90/Die Grünen) vor, einen heimischen Baum zu nehmen: „Das ist auch günstiger.“

Eine Linde wurde rundweg abgelehnt, da in der Fußgängerzone bereits Kaiserlinden stehen und der Platz vor Mühe ein besonderer Platz sei, der durch einen anderen Baum hervorgehoben werden solle. Schließlich einigten sich die Ausschussmitglieder auf einen Ahorn. Was für einen, wurde nicht festgelegt. Je nach Darstellung gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten – weltweit.

Und auch die gefällte Kaiserlinde vor dem Brauhaus soll wieder durch eine Kaiserlinde ersetzt werden. rc

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