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Offiziersheim Jägerkaserne Auf Sparflamme

Das Offiziersheim in der Jägerkaserne steht seit Jahresbeginn nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Wegen baulicher Auflagen gibt es kein frisch gekochtes Essen mehr, getrunken und getroffen werden kann sich aber weiterhin.

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Bückeburg (rc). Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte der Presseoffizier des Bundeswehr-Standortes Bückeburg, Oberstleutnant Michael Baumgärtner, auf Anfrage unserer Zeitung. Er widersprach damit Gerüchten, die von einer Komplettschließung gemunkelt hatten, sodass der Standort überhaupt kein Offizierscasino mehr gehabt hätte.

 Wie Baumgärtner sagte, sind bauliche Auflagen im Küchenbereich, insbesondere im Bereich des Brandschutzes, für die Einschränkung des Heimbetriebs verantwortlich. Erste Kostenvoranschläge des zuständigen Staatlichen Baumanagements für die Erneuerung der Küche in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude hätten eine sehr hohe Summe ergeben. Es liege nun beim Baumanagement zu entscheiden, ob sich die Investition noch lohne, gerade auch im Hinblick darauf, dass die Jägerkaserne ab 2019 aufgegeben werden soll. Im Raum stehe noch, ob eine Duldung ausgesprochen werden und damit der Küchenbetrieb weiterlaufen könne. Die Bundeswehr würde sich über eine zügige Entscheidung freuen: „Wir wollen weiter betreiben.“

 Zumal das Offizierscasino in der Jägerkaserne das letzte Verbliebene des Standorts ist. Das Casino der Schäferkaserne mit seinen Unterkünften für Lehrgangsteilnehmer ist bereits vor Jahren aufgegeben und inzwischen von einem privaten Investor aus dem Raum Bonn gekauft worden. Was er mit dem Gebäude vorhat, ist derzeit noch offen. In den vergangenen Monaten wurden nach Informationen unserer Zeitung einige Renovierungsarbeiten durchgeführt. Auch als Flüchtlingsunterkunft ist das Heim mit seinen Unterkünften im Gespräch. Nach Informationen unserer Zeitung hat es bereits Ortstermine mit dem Landkreis gegeben, der allerdings aus Gründen des Brandschutzes abgewunken hat – bisher.

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