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Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei Auf der Suche nach Leseschätzen

Der Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei ist schon lange nicht nur für Bücher gut: So wie auch die Einrichtung selbst neben dem klassischen gedruckten Werk immer mehr elektronische Medien in ihrem Angebot integriert, so kommen auch bei dem zweimal im Jahr vom Förderverein veranstalteten Bücherflohmarkt deren Liebhaber immer mehr auf ihre Kosten.

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Der traditionelle Ansturm der Schnäppchenjäger auf den ersten Bücherflohmarkt dieses Jahres.

Quelle: jp

Bückeburg. Neben 320 Romanen, 285 Kinderbüchern und 337 Sachbüchern waren es diesmal 27 PC- und Konsolen-Spiele, 195 CDs und 58 DVDs, die beim Frühjahrstermin der traditionellen Veranstaltung auf einen Käufer warteten.

 Besonders aufmerksam durch das Angebot gebrauchter CDs stöberte da zum Beispiel der elfjährige Tim Boeke aus Kleinenbremen: Vor allem Musik von Komponisten wie Antonín Dvorák und Ludwig Van Beethoven stand dabei ganz oben auf seiner Wunschliste: „Weil ich deren Stücke selbst auf dem Klavier spiele“, wie Boeke sagte. Daneben hatten es ihm Krimis angetan, und zwar sowohl aus dem Bereich der Jugend- als auch der Erwachsenenliteratur. Ein wenig Entspannung müsse schließlich auch sein.

 Mit einer ganz besonderen Skurrilität konnte diese Auflage des Bücherflohmarktes außerdem aufwarten: In einem der für die Veranstaltung gespendeten Buch fanden sich mehrere Aquarellbilder von Pflanzen und Stillleben. Sie tragen die Unterschrift „Amastatt 94“. Möglicherweise seien die Bilder versehentlich in das Buch geraten und somit ungewollt auf den Bücherflohmarkt in der Bückeburger Stadtbücherei, mutmaßte Uta Steinhorst, Vorsitzende des Fördervereins. Man werde daher die Bilder sorgsam aufbewahren und, sollte sich der Künstler melden, sie ihm wohlbehalten zurückgeben.

 Der Förderverein der Stadtbücherei, seit zwei Jahren Veranstalter des Bücherflohmarkts, baut derzeit seinen Internetauftritt unter http://fstb-ev.de/ aus. Dort sind alle Informationen über die Aktivitäten des Vereins wie zum Beispiel die jüngste Autorenlesung zu „Schwesterlein muss sterben“, bei der sich der Förderverein um den Weinausschank kümmerte. Außerdem gibt es Neuigkeiten aus der Stadtbücherei wie etwa zu dem November 2014 beendeten Umbau sowie die von März bis Juli zum wiederholten Male stattfindende Lese-Uni für Kinder.

 Der nächste Bücherflohmarkt ist für Sonntag, 8. November, wieder von 14 Uhr bis 16.30 Uhr geplant. Mitglieder des Fördervereins haben nach Angaben der Organisatoren wie immer eine halbe Stunde eher Zutritt zum Dachgeschoss der Alten Lateinschule. jp

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