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Auf der Zielgeraden

Regioport Weser 1 Auf der Zielgeraden

Die Aufstellung des Bebauungsplans für den Regioport Weser 1 biegt nach langjähriger Planungsphase auf die Zielgerade ein. Am Donnerstagabend beriet der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Bückeburg über den mehrere Hunderte Seiten inklusive des Umweltberichtes umfassenden Plans.

Bückeburg. Am kommenden Dienstag, 16. Juni, ist der Kreistag an der Reihe, am 25. Juni wird die Verbandsversammlung beschließen, in der die Stadt Bückeburg mit fünf Mitgliedern vertreten ist. Diese Mitglieder werden seitens der Stadt keine Weisung erhalten, wie sie in der Vertreterversammlung abzustimmen haben, berichtete der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger (SPD) aus einem entsprechenden Beschluss des Verwaltungsausschusses. Vor der Sitzung des Verbandes werde sich die Stadt aber noch einmal mit den fünf Mitgliedern zusammensetzen.

 Als Schlusswort sagte Insinger, dass es seitens der Stadt damals eine richtige Entscheidung gewesen sei, dem Planungsverband beizutreten und nicht nur im Beteiligungsverfahren gehört zu werden. So habe es deutlich mehr Einflussmöglichkeiten gegeben. Damit spielte er darauf an, dass es insbesondere von Bückeburger Seite vorgetragene Bedenken und Ergänzungen gewesen waren, die eine deutliche Überarbeitung des 1. Planentwurfs erforderlich gemacht und eine zweite Auslegung des Bebauungsplans (B-Plan) nach sich gezogen hatte. Er wisse, dass das Erreichte noch nicht zur Zufriedenheit aller ausgefallen sei, aber das Ergebnis sei „akzeptabel“.

 Im Ausschuss nahmen Malte Wittbecker von der Geschäftsstelle des Planungsverbandes und der beauftragte Planer Jens-Peter Huesmann noch einmal detailliert Stellung zu den Bückeburger Einwänden, die auch zum zweiten Planentwurf gemacht worden sind, wie zum Beispiel zu den sogenannten „Störfallprodukten“. Dabei wiesen die Planer darauf hin, dass diese weder im Hafen noch dem angrenzenden Gewerbegebiet produziert werden dürfen. In Ausnahmefällen lässt der B-Plan den Umschlag und die Lagerung zu: mit der Abstandklasse I, also 200 Metern. Zusätzlich müssten Anträge bei der Gewerbeaufsicht gestellt werden, sollte umgeschlagen oder gelagert werden.

 In Höhe des Ortsteils Cammer wird auf der Ostseite der B482 keine Lärmschutzwand errichtet, so wie es insbesondere der Ortsrat Cammer gefordert hatte. Es gebe keinen schalltechnischen Grund, eine solche Wand zu errichten. Die Lärmschutzwand im Bereich Dankersen wird aber aus Lärm absorbierendem Material gebaut, sodass die Schallwellen geschluckt werden und nicht mehr nach Cammer reflektieren. Zum Schutz der Tierwelt des angrenzenden Schaumburger Waldes darf nur eine bestimmte Lichttechnik eingesetzt werden, beleuchtete Werbeanlagen auf Firmendächern sind untersagt. rc

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