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Auf zarte Farben verzichtet

Bückeburg Auf zarte Farben verzichtet

„Dennoch“ hat die Bückeburger Künstlerin Anka Knechtel als Motto einer Gemälde-Ausstellung vorangestellt, die jetzt in der Begegnungsstätte (Herderstraße 35) eröffnet worden ist.

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Anka Knechtel

Quelle: bus

Bückeburg. „Dennoch“, heißt es in einem parallel zur Ausstellung formulierten Gedicht, „und deshalb will wehren ich der Düsternis / wenn Kriege, Terror, Seuchen, Tod und Elend uns umringen / Atem rauben / in Finsternis uns wollen treiben.“

 Knechtel versteht die in der „Stätte“ präsentierten 27 aktuellen Arbeiten gewissermaßen als Reaktionen auf die derzeitigen Zeitläufte. Tod und Terror „sollen nicht ersticken Hoffnung, Mut und Liebe“, hält das Gedicht fest. Sie wolle der schwarz-entfesselten Welt Farbe entgegensetzen. Und zwar „klar und voller Kraft“, wie die Verse betonen. „Das Grau und Schwarz mit starken, reinen Farben brechen“.

 Dementsprechend farbenfroh kommen die zum größten Teil in Acryltechnik gefertigten Abstraktionen daher. „Auf zarte Farbtöne habe ich allerdings überwiegend verzichtet“, erklärt die seit 1999 in den Bereichen Malerei, Skulpturen und Lyrik freischaffende Künstlerin. Komme ein ziemlich direkter Duktus hinzu. „Feine Pinselstriche sind eher selten zu finden.“

Von Herbert Busch

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