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„Aufgaben Plus“-Geld auf Eis

Bückeburg / Familienausschuss „Aufgaben Plus“-Geld auf Eis

Der Ratausschuss für Jugend und Familie hat einen Antrag der CDU-Ratsfraktion, den Bückeburger Grundschulen mehr Geld als bisher zur Förderung kultureller Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen, abgelehnt.

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Der Ratsausschuss für Jugend und Familie votiert pro Kindergarten-Zuschuss und gegen einen Antrag der CDU-Fraktion.

Quelle: bus

Bückeburg. Hintergrund des einstimmig gefassten Beschlusses war vor allen Dingen der Bedarf nach weiteren Informationen über die Vorstellungen und Wünsche der Grundschulen.

 Der Antrag zielte auf die Verwendung des aus dem eingestellten Förderprojekt „Aufgaben Plus“ stammenden Geldes ab. Hier hatten 7500 Euro keine Verwendung gefunden. Dieses sollte den Schulen „zusätzlich für kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus“ zur Verfügung gestellt werden.

 „Kulturelle Bildung ist kein Luxus, sondern Teil des Menschenrechtes auf Bildung. Manche Kinder lernen über ihre Eltern schon früh Bücher kennen, gehen ins Museum oder ins Kindertheater. Für andere ist der Zugang zum kulturellen Leben erschwert. Kulturelle Bildung in der Schule ermöglicht allen Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur“, hatten die Antragsteller in der Begründung geschrieben. Der Ausschuss plädierte dafür, das Geld gewissermaßen erst einmal auf Eis zu legen und in den Haushalt 2014 zu übertragen.

 Ebenfalls einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder für die Gewährung eines Zuschusses an die katholische Kirchengemeinde St. Marien aus. Die Gemeinde plant im Kindergartenbereich Maler- und Rodungsarbeiten sowie eine Neugestaltung das Außengelände. Hierfür werden rund 25000 Euro veranschlagt. Fachgebietsleiter Christian Schütte erläuterte, dass St. Marien im Rahmen der Kostenübernahme keine Nutzungsentschädigung für die Immobilie erhalte, ausreichende Finanzmittel stünden im laufenden Haushaltsjahr durch einige Einsparungen bei den Ansätzen noch zur Verfügung. Der Ausschuss folgte dem Verwaltungsvorschlag, die Maßnahmen mit einem Sonderzuschuss in Höhe von 6000 Euro zu unterstützen. bus

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