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Auftakt nach Maß

Frizz Feick gibt Konzert Auftakt nach Maß

 Beim Konzert von Frizz Feick hat der Idaturm im besten Sinne des Wortes eine richtig „volle Hütte“ erlebt.

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Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und Frizz Feick beim Auftritt in der Gastronomie des Idaturms.

Quelle: pr.

Bückeburg. Unter dem Motto „Bemanntes Piano“ stellte der Ahnser Musiker, Liedermacher und Songpoet in der malerischen Atmosphäre der von der „Alten Schlossküche“ betriebenen Erlebnisgastronomie auf der Bergspitze des Harrls zahlreiche Stücke seines langjährigen Schaffens vor.

 Das vielköpfige Publikum, unter ihnen auch Alexander zu Schaumburg Lippe, Hausherr und Nachfahre des Idaturm-Erbauers Fürst Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, erlebten dabei vor allem Songs wie „Haus hinterm Hügel“, „Zu laut für Berlin“ und „Famose letzte Worte“ vom aktuellen Album „Woanders und hier“, aber auch echte Frizz-Feick-Klassiker wie „Irgendwas wird blühn“ und „Unter dem Regenbogen“ vom 15 Jahre alten Album „Panama“ sowie „Meine Liebe“ aus dem Debütwerk „Früh genug“ aus dem Jahr 1999.

 „Bemanntes Piano“, das hieß, es gab Frizz Feick diesmal pur und solo an den Tasten, ohne Band und auch ohne Georg Kochbeck, seinen musikalischen Weggefährten und Intimus, der an diesem Abend mit seinem Ensemble in Minden konzertierte.

 Dort, wo es der Schlagzeugbegleitung bedurfte, half dem Künstler deshalb die moderne Technik: Statt eines echten Schlagzeugers lieferte der Tablet-Computer mit Drum-Loops das gewünschte Rhythmus-Fundament des Songs.

 Mit dem Auftritt von Feick hat die „Alte Schlossküche“ damit erfolgreich die Premiere zu einer ganzen Reihe von Livekonzerten gefeiert, die in Zukunft an gleicher Stelle stattfinden sollen – und das trotz Konkurrenz durch zahlreiche parallel stattfindende Veranstaltungen und noch dazu ein Fußball-Länderspiel.

 Ein ursprünglich geplanter Teil des Konzertabends ließ sich jedoch aufgrund des schlechten Wetters nicht umsetzen: Eigentlich hatte das Publikum von den Veranstaltern am Parkplatz nahe dem „Alten Forsthaus“ abgeholt und auf Schusters Rappen sowie beleuchtet von zahlreichen Laternen zum Idaturm begleitet werden soll. Diese wirklich romantische Idee einer illuminierten Nachtwanderung durch den Harrl machten jedoch ein Platzregen und heftige Sturmböen zunichte, weshalb die Frizz-Feick-Fans auf herkömmlich motorisierte Weise den Weg zum Auftrittsort nahmen.

Von Johannes Pietsch

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