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Auftaktwochenende nach Maß

Bückeburg Auftaktwochenende nach Maß

Einen Auftakt nach Maß hat der elfte Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg genommen. Bei idealen Wetterbedingungen – kühl, trocken und oft sogar mit blauem Himmel, außer am regnerischen Sonntag – ließen es sich Tausende von Besuchern, teilweise von weither angereist, nicht nehmen, das in diesem Jahr höchst amerikanische Flair zu genießen.

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Bückeburg. Zwar konnten die Organisatoren noch keine exakten Besucherzahlen nennen. Doch steht zu erwarten, dass der Weihnachtszauber 2012 an seinem Auftaktwochenende die beiden besonders guten Jahre 2009 und 2011 wieder erreicht.

 Dabei machte die vorweihnachtliche Großveranstaltung nach ihrer feierlichen Eröffnung am Freitagvormittag zunächst den Eindruck eines Starts mit angezogener Handbremse. Nur wenige Stunden später drängten sich jedoch bereits wahre Volksmassen rund um Buden, Stände, Pavillons und Zelte, vor dem Eingang am Schloss bot sich das gewohnte Bild langer Schlangen. „Das ist eindeutig der Effekt der verlängerten Öffnungszeiten an den ersten beiden Veranstaltungstagen“, erklärte Schlossverwalter Alexander Perl. „Die Leute haben es mittlerweile einfach im Gefühl, dass sie an diesen Tagen mehr Zeit haben, um hierher zu kommen.“

 Tatsächlich hat dieses 2010 eingeführte „Late-Night-Shopping“, bei denen der Weihnachtszauber an seinen ersten beiden Tagen zwei Stunden länger geöffnet hat und abends mit einem musikalischen Feuerwerk auf der Schlossinsel lockt, inzwischen seine eigene Besucherdynamik entwickelt. Wie von den Veranstaltern gewünscht und geplant, nutzen nämlich inzwischen in erster Linie Einheimische die Möglichkeit, an diesen beiden Tagen ab 16 Uhr bei reduziertem Eintrittspreis über Veranstaltungsgelände zu flanieren, somit zu einer Zeit, zu der die meisten Reisebusse mit den großen Besuchermassen bereits wieder abgefahren sind. Bewusst bleibt das „Late Night Shopping“ aber weiterhin auf das erste Weihnachtszauber-Wochenende beschränkt: „Am zweiten Wochenende sind unsere Händler, Mitarbeiter und Aussteller einfach zu erschlagen, um hier noch einmal zwei verlängerte Abende zu absolvieren“, so Perl.

 Reibungslos läuft bislang die Technik. „Keinerlei Vorkommnisse, alles läuft rund“, vermeldete Perl, dem sicher noch die Erinnerung an den schockgefrorenen Weihnachtszauber vor zwei Jahren mit Temperaturen unter minus zehn Grad, Schneemassen, geplatzten Wasserleitungen und häufig ausgefallener Stromversorgung in den Knochen stecken dürfte. Auch Andreas Trzeschan konnte sich am Samstagabend entspannt zurücklehnen: Der Veranstaltungselektriker aus dem Extertal zeichnet seit Jahren bei allen Großveranstaltungen auf Schloss Bückeburg für die gesamte Elektrik, Stromversorgung und Verkabelung verantwortlich. Und auch die tat zum Auftakt des Weihnachtszaubers pflichtgemäß ihren Dienst, trotz der unzweifelhaft hohen Anforderungen für acht Kilometer Lichterketten, Heizungen, Parkbeleuchtung und Lightshow im Schlosshof. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann funktioniert’s“, so das Resümee von Trzeschan.

 Apropos Lightshow: Die drei Mal täglich im Schlosshof aufgeführte weihnachtliche Lichtshow bildet optisch den zentralen Hingucker und markiert wie kaum ein anderes Detail den amerikanischen Charakter des Weihnachtszaubers. Aufgeführt wird die Show, die die Bückeburger Licht-, Ton- und Show-Spezialisten BDT Music & Light entwickelten, täglich um 16.15, 17.15 und 18.15 Uhr.

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