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Aus der „Destille“ wird „Scarabeo“

Bückeburger Kneipenszene in Bewegung Aus der „Destille“ wird „Scarabeo“

Einer der traditionsreichsten Bückeburger Gastronomieadressen steht eine Wiederbelebung ins Haus.

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 Mohammed Sahla eröffnet heute in den Räumen der früheren „Destille“ das „Scarabeo“.

Quelle: bus

Bückeburg. Im Gebäude Bahnhofstraße 9a, in dem Dietmar „Motz“ Warmbrunn im Mai 1971 ein als Schank- und Speisewirtschaft konzipiertes Gasthaus installierte, eröffnet am heutigen 20. August Mohammed Salah das „Scarabeo“. „Restaurant – Bar – Lifestyle“ lautet jetzt das Motto.

 Der vom ägyptischen Glückskäfer Skarabäus herrührende Name wird eine Adresse schmücken, deren Bekanntheit weit über die Zeiten der „Destille“ hinausreicht. Dabei genoss das an der Ecke Bahnhofstraße/Gartenstraße gelegene Haus nicht immer den allerfeinsten Ruf. Das dort dereinst beheimatete Etablissement „Schinderhannes“ wurde allgemein dem rötlichen Milieu zugeordnet. Viele Bürger machten einen großen Bogen um das Gebäude, andere suchten es gezielt auf.

 Das änderte sich als „Motz“ Warmbrunn, der heute das „Park-Café“ betreibt und Bückeburgs Oktoberfeste organisiert, auf den Plan trat. Die im weiten Umkreis erste Pizzabackstube lieferte die „Roma“ zu 3,60 Mark aus, das kleine Pils kostete eine Mark, und die Flasche Obstwein war für etwas mehr als einen „Heiermann“ zu haben. Das zweimal pro Jahr organisierte „Semesteransaufen“ war der Popularität in keiner Weise abträglich.

 Die Eröffnungsfeier des „Scarabeo“ verspricht einen vergleichbaren Zuspruch. „Wir feiern heute und morgen jeweils von 17 Uhr an, mit von der Partie wird eine sechsköpfige Band aus Hannover sein“, teilt Inhaber Sahla mit. Gefeiert wird in komplett renovierten Räumen und auf der Freifläche an der Bahnhofstraßenseite.

 Sahla wird das „Scarabeo“ wochentags von 12 bis 24 Uhr und freitags/sonnabends von 12 bis 2 Uhr öffnen. Die Speisekarte dominieren Burger, Pizza, Wraps und Flammkuchen; mittags gibt’s eine Extrakarte, an mehreren Tagen Sonderaktionen. Mittwochs etwa wartet ein Obst-Büfett samt Schokobrunnen auf die Gäste. Ein besonderes Augenmerk wird auf Cocktails gelegt. „Wir bieten rund 75 unterschiedliche Mixturen“, erläutert Sahla.

 Die Renovierungsarbeiten haben dem Gebäude zu einer charmanten Mischung aus traditionellen Elementen und zeitgemäßer Innenarchitektur verholfen, in der man sich rundum wohlfühlen kann. Das Konzept beinhaltet auch einen mit Loungesesseln bestückten Raucherbereich.

bus

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