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Bückeburg Stadt Ausdrucksstark, kompakt, konzentriert
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Ausdrucksstark, kompakt, konzentriert
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00:21 16.12.2015
Applaus für die Fans: Kinderchor und der Konzertchor bedanken sich beim Publikum. Quelle: mig
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Bückeburg

Die Anspannung war den Kleinsten des Schaumburger Jugendchores zu Beginn deutlich ins Gesicht geschrieben. Wird alles klappen? Singe ich auch richtig? Fragen, die sich wohl jeder stellt, der das erste (oder zweite) Mal beim großen Weihnachtskonzert mitsingen darf. Um es kurz zu machen: Ja, es hat alles geklappt. Ob beim „Stern über Bethlehem“, dem „Te Deum Laudamus“ oder „In der allerlängsten Nacht“ – die Kleinen und Kleinsten zeigten sich bestens aufgelegt und ganz stark. Erstaunlich, wie homogen dieses Ensemble schon in jungen Jahren ist. Dass die Kinder viel Spaß am gemeinsamen Singen haben, wurde dann bei „Dezemberzeit“, „Eins zwei drei“ und „O little town“ ganz deutlich. Überall Strahlen und Lächeln – von Lampenfieber keine Spur mehr.

Großes Kino auch beim Konzertchor, der sich in diesem Jahr frisch und auf ganz hohem Niveau präsentierte. Unter Leitung von Jelena Agbaba agierte der Chor leicht und entspannt, dabei homogen und als Ganzes. Die Sänger waren hoch konzentriert und folgten dem Dirigat bis in kleinste Nuancen. Ein zartes, fast schwebendes „Es ist ein Ros entsprungen“ intonierten die jungen Sänger wunderschön, fröhlich und fast schwingend kam „Festego de Navidad“ daher – ein Lied, das der Jugendchor locker und völlig ohne Druck anging.

Hier hat sich unter Jelena Agbaba viel getan. Der Chor bildet heute eine fast natürliche Einheit: Alles passt zusammen, fügt sich ganz leicht ineinander. Fast könnte man meinen, das erstklassige Schaumburger Ensemble habe in den letzten Jahren noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht.

Schön ausgewogen kam auch das Programm daher, dass der Konzertchor an diesem Abend sang. Vom leisen „Weihnachtswiegenlied“ über das schwierige „Maria durch einen Dornwald ging“ bis zum launigen „Polar Express“ – das Konzert machte Spaß, jedes Lied war gut gesetzt. Den Schlusspunkt setzten das glockenartig hin- und herschwingende „Carol of the bells“ – vom Chor leicht und luftig intoniert – und das komplexe „Exsultate justi in Domino“, mit seinen vielfachen Wechseln in Höhe und Rhythmik. Das Publikum war begeistert – und bekam seine eingeforderte Zugabe: „O du fröhliche“ gemeinsam mit dem Chor. Nach einem Moment der Stille brach zuletzt ein regelrechter Jubelsturm los. mig, r

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