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Bückeburg Stadt Autorin gibt Medien die Schuld
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00:38 19.10.2014
Gräfin Dönhoff (links) signiert ihre Bücher. Quelle: mig
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 Bückeburg. In den historischen Räumen von „La Biosthetique Coiffeur Volkmar La Hode“ las die Journalistin aus „Camilla“, einer Biografie der Duchess of Cornwall. Ist Camilla, die Frau des Prinzen Charles, eine „böse Hexe“ oder ein „nettes, bodenständiges Mädchen“? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt des Buchs, das Dönhoff geschrieben hat. Sie habe Camilla selbst kennengelernt, erzählt sie.

„Und sie war überhaupt nicht so, wie die Weltpresse und vor allem die englische Presse sie beschrieben hat.“ Als Journalistin sei ihr aber klar gewesen, dass sie explizit immer so fotografiert worden sei, „dass sie hässlich aussah“, berichtet die Autorin, die selbst in London gearbeitet hat. Camilla, habe es auch deshalb schwer gehabt, weil sie im Vergleich zu Diana älter gewesen sei. Allein schon deshalb habe sie „keinen Blumentopf gewinnen“ können.

Auf die Frage hin, ob Camilla nicht die Ehe von Diana und Charles zerstört hat, schüttelt Gräfin Dönhoff energisch den Kopf. Das stimme so einfach nicht, ist sich die Autorin sicher. „Da wurde ein falsches Bild gezeichnet. Camilla hat jedenfalls nicht ausschließlich schuld.“ Ohnehin, sagt die Biografin, sei es doch viel romantischer, „dass Charles und Camilla nach so langer Zeit wieder zusammengekommen sind.“ mig

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