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Bückeburg Stadt Ballettschule präsentiert „Verhext
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Ballettschule präsentiert „Verhext
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00:26 22.05.2015
Zauberhaft: Die wunderschönen Kostümierungen der Tänzerinnen.  Quelle: wk
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Bückeburg/Minden

Auf dem Programm stand dabei eine moderne Interpretation des von Gregory Maguire geschriebenen Romans „Wicked – Die Hexen von Oz“, der inhaltlich vor der Geschichte des weltbekannten Kinderbuches „Der Zauberer von Oz“ (Lyman Frank Baum) spielt und die Geschichte der grün-häutigen „Elphaba“ erzählt, die später (in Baums Werk) als „Böse Hexe des Westens“ eine tragende Rolle hat.

 Und so phantastisch wie in der bunt-schillernden Märchenwelt „Oz“ ging es nun auch in dem Stück „Verhext – Die Geschichte der Hexen von Oz“ zu, für das die Ballettpädagogin Jaqueline Ruiz Vera die künstlerische Leiterin, und Peter Voges, der Chef der in Bückeburg und Minden beheimateten Ballettschule, die Gesamtleitung inne hatten: Angefangen bei den vielen Kostümen, mit denen die Kinder, Teenies und jungen Erwachsenen für ihre Auftritte ausgestattet worden waren, über die von den Tänzerinnen und Tänzern mit enormer Begeisterung dargebotenen Choreografien nebst Solo-Tanzeinlagen bis hin zu der stilistisch abwechslungsreichen, stimmigen Musikauswahl sowie den einfallsreich gestalteten Bühnenbildern und computergesteuerten „Visualisierungen“. Geboten wurde klassisches Ballett, Spitzentanz, Jazzdance, Hip-Hop, Rock’n’Roll, Stepptanz und Modern Dance.

 „Bereits im Sommer 2014 haben wir mit der Vorbereitung dieses Tanztheaters begonnen und ab Herbst dann im Unterricht mit den jungen Leuten am Einstudieren der Tänze und Choreografien gearbeitet, wobei die Solistinnen mitunter bis spät in den Abend hinein geprobt und sogar extra Übungstermine absolviert haben“, berichtete Ruiz Vera. Und sie betonte: „Die sind alle sehr motiviert und ehrgeizig.“ Selbst für die Jüngsten des Tanzensembles sei die öffentliche Aufführung im Stadttheater ein Ziel gewesen, auf das sie mit großem Übungsfleiß hingearbeitet haben, wenngleich sie kurz vor Beginn allesamt doch mächtig aufgeregt gewesen seien.

 Letztlich seien aber alle Kinder so gut auf ihren großen Auftritt vorbereitet gewesen, dass sie ihn trotz Lampenfiebers „auch genießen konnten“, versicherte die Ballettpädagogin.

 Der riesige Aufwand, der hinter den „Hexen von Oz“ stand, lässt sich überdies sehr anschaulich am Thema Kostüme festmachen: Da viele Tänzerinnen pro Show mindestens zwei, zum Teil sogar drei unterschiedliche Auftritte zu meistern hatten, wurden insgesamt rund 500 auf Maß geschneiderte Outfits benötigt, von denen mehr als die Hälfte nur für dieses Stück neu angefertigt worden war, während man den Rest noch im Fundus gehabt habe.

 Bleibt nachzutragen, dass das Tanztheater am vergangenen Wochenende viermal vor vollem Haus präsentiert wurde – zweimal am Sonnabend und zweimal am Sonntag. wk

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