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Neue Frontfrau überzeugt mit Klasse-Stimme

Band Out of Order bei Jam-Session bejubelt Neue Frontfrau überzeugt mit Klasse-Stimme

Bei heimischen Stadtfesten und Open-Air-Partys genießen sie seit Jahren einen exzellenten Ruf: Die Musiker der Formation Out of Order aus Hameln liefern erstklassigen Funk, Rock und Soul, bei dem vor allem die schmissigen und schneidenden Bläser hervorstechen.

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Out of Order bei der Känguruh Jam mit ihrer neuen Sängerin Michelle „Chelli“ Seifert.

Quelle: jp

Bückeburg. Mit beinahe 30 Jahren – gegründet wurden Out of Order bereits 1987 – dürften sie zu den dienstältesten und zugleich beliebtesten Live-Formationen der Region gehören. Höchste Zeit, mal wieder bei der „Känguruh“-Jam in Bückeburg vorbeizuschauen: Out-of-Order-Bassist Peter Burrack gehört bei dem traditionellen, an jedem ersten Montag im Monat stattfindenden Mucker-Treff in der Kultkneipe von Thomas und Babette Brauner an der Schulstraße ohnehin zum festen Inventar.

 Anlass des jüngsten Jam-Gastspiels der Hamelner war es, dem „Känguruh“-Publikum die neue Out-of-Order-Sängerin Michelle Seifert vorzustellen, die seit vergangenem Sommer in die Fußstapfen von Rouven Tyler tritt: Der Wiedenbrügger stand zuvor fünf Jahre lang am Gesangsmikrofon für die Hamelner Funk- und Soul-Spezialisten seinen (Front-)Mann und hatte aufgrund zu vieler beruflicher Verpflichtungen seinen Ausstieg für das Jahr 2015 angekündigt.

 Frühzeitig informiert hatte sich die Band bereits Monate zuvor auf die Suche nach einer neuen Stimme gemacht. Im März 2015 hatten Out-of-Order bei einer Jam-Session in einer ihrer Lieblings-Location aufgespielt: Im Live-Musik-Club des „Tante Minchen“ in Hannover, einer der ältesten und legendärsten Kneipen der Landeshauptstadt (und nicht zu verwechseln mit dem Bückeburger „Minchen“). Michelle Seifert aus Hannover, von Beruf Versicherungskauffrau und zuvor zwar leidenschaftliche Musikliebhaberin und Karaoke-Sängerin, aber noch nie fest in einer Band engagiert, suchte an diesem Abend ein paar Begleitmusiker, Out of Order suchten eine Stimme. Auf der Bühne hatte man bei „Kiss“ von Tom Jones so viel Spaß miteinander, dass Out of Order die Hannoveranerin spontan zu einer Probe einluden.

 Ihre erste große Live-Feuerprobe absolvierte Seifert, die von ihrem Mitmusikern nur noch liebevoll „Celli“ gerufen wird, wiederum in einem „Minchen“, diesmal dem in Bückeburg: Dort trat sie mit Out of Order beim „Minchen“-Open-Air im Juli vergangenen Jahres auf, wobei ihr der scheidende Frontmann Rouven Tyler noch einmal gesangliche Schützenhilfe gab. Seit diesem Jahr ist sie endgültig alleinige Stimme der Band.

 Was für eine großartige Wahl die Hamelner mit der Verpflichtung von Michelle „Chelli“ Seifert getroffen haben, bewies das 1,61 Meter große Energiebündel bei der Känguruh Jam unter anderem mit Aretha Franklins „Son of a Preacher man“, Stevie Wonders „I wish“ und Tina Turners „Proud Mary“. Zuvor hatte die neunköpfige Formation mit dem Instrumental „Kopfgeldjäger“ von „Jazzkantine“ das „Känguruh“-Publikum schon mal auf eine satte Ladung Blechbläser-Soul eingestimmt. jp

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