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Begegnungsstätte feiert 25. Geburtstag

Gute Idee Begegnungsstätte feiert 25. Geburtstag

 „Dieses Haus ist ein Höhepunkt in unserer Gesellschaft“, hat Bürgermeister Reiner Brombach zu Beginn des von der Begegnungsstätte organisierten Sommerfestes festgestellt.

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Mehrere Tanzvorführungen ziehen die Besucher des Geburtstagsfestes in ihren Bann.

Quelle: bus

Bückeburg. Damit wollte das Stadtoberhaupt nicht nur das Gebäude, sondern auch die darin veranstalteten Aktivitäten gemeint wissen. Der Umbau des früheren Stadtbücherei-Standortes in ein Haus der Begegnung sei seinerzeit eine „sehr gute Idee“ gewesen.

 Dessen feierliche Eröffnung jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal. Daher feierten das Team um Leiterin Heike Sareyka – Kerstin Aß, Angelika Heidelmann, Petra Hobelsberger und Sabine Hopf – gemeinsam mit vielen Besuchern nicht nur ein Sommerfest, sondern auch einen Tag der offenen Tür und das 25-jährige Bestehen.

 Mit von der Geburtstagspartie waren im Unterhaltungsprogramm „Gerds steirische Harmonika“, zwei Tanzgruppen, die Osteoporose-Gruppe, die unter der Leitung von Udo Schatz aufspielend Bigband „Route 65“ und die Truppe „Schallbonbon“, die Musik mit Humor dabei hatte.

 Darüber hinaus bot das Fest Freiluftschach, einen Bücherflohmarkt, eine Tombola und jede Menge Informationen – jede der rund ein Dutzend regelmäßig im Haus zusammenkommenden Gruppierungen machte mit einem eigenen Stand auf ihre Angebote aufmerksam. Fürs leibliche Wohl standen reichlich Getränke, Grillgut, Kuchen und Kartoffelsuppe zur Verfügung.

 Hingucker im Getränkebereich war ein dreirädriges Gefährt des Herstellers „Ape“, der in die Theke integriert worden war. „Für das Kastenfahrzeug existieren etliche unterschiedliche Bezeichnungen“, war hinter dem Tresen zu vernehmen. Mal sei von einem „überdimensionierten Spielzeugauto“, mal vom „kleinsten Lastkraftwagen der Welt“ die Rede.

 Brombach erinnert daran, dass damals nicht nur Stadtdirektor Ernst Möller, Bürgermeister Helmut Preul und Bauamtsleiter Karlheinz Soppe, sondern auch der gesamte Rat und die komplette Verwaltung das Vorhaben befürwortet hätten. Im Anschluss an die Fertigstellung zählte auch der seinerzeit aktive Bürgerzentrumsverein zu den Nutzern des Hauses. „Es sollte nicht nur für die Senioren sein, sondern auch eine Möglichkeit der Bürgerbegegnung“, erläuterte der Bürgermeister. Das treffe bis heute zu.

 Das um die Diplomsozialpädagogin Heike Sareyka engagierte Team begrüßt Jahr für Jahr zwischen 15000 und 16000 Besucher. Er könne aus persönlicher Erfahrung mit Fug und Recht sagen, führte Brombach aus, „dass viele Bürger anderer Städte uns um diese Einrichtung beneiden“.

 Trotz angespannter Haushaltslage solle das Angebot weiterhin vorgehalten werden. „Wer Kultur, Sozialwesen und Sport in seiner Stadt haben möchte, der muss dafür auch Geld aufwenden.“

 Wenn Städte aufhörten, solche Leistungen vorzuhalten, gäben sie ihr Wesen als Stadt auf, erklärte Brombach. Und daher könne er der Festgesellschaft im Namen von Rat und Verwaltung versichern: „Wir werden alles tun, dass wir diese Begegnungsstätte in ihrem Bestand erhalten. Ich wünsche ihr und ihren Gästen für die nächsten 25 Jahre alles Gute.“

 Dass es der Feier ein wenig am durchgehend perfekten Wetter mangelte, tat der durchweg guten Laune keinen Abbruch. „Wir spielen jetzt im Treppenhaus – egal, was uns da um die Ohren fliegt“, sagte etwa Schatz, als der Regen den ursprünglich im Garten vorgesehenen Auftritt der Bigband „Route 65“ verhinderte. So kam es, dass das Publikum prima Interpretationen von Titeln wie „Begin the Beguine“, „Sentimental Journey“ und „Fliegermarsch“ zwar hören konnte, die munter aufspielenden Musiker aber nicht zu Gesicht bekamen.

Von Herbert Busch

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