Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Begeisterung für „Bückeburger Bach“

„Trio Classico“ begeistert Begeisterung für „Bückeburger Bach“

Große Begeisterung hat der 2015er Auftakt der vom Bückeburger Kulturverein veranstalteten Kammermusikkonzerte hervorgerufen.

Voriger Artikel
Lummerland liegt in Bückeburg
Nächster Artikel
Herausforderung für die Retter

Loni Inman (von rechts), Susanna Weymar, Norbert Hoppermann und Michaela Storch musizieren im Niedersächsischen Landesarchiv.

Quelle: bus

Bückeburg. Das Publikum im gut besuchten Vortragssaal des Niedersächsischen Landesarchivs erlebte mit dem 1998 gegründeten „Trio Classico“ eine Formation, die sich auf die authentische Wiedergabe des barocken, klassischen und romantischen Trio-Repertoires spezialisiert hat. Und es erlebte Interpreten, die ihre Begeisterung fürs Authentische prima zu vermitteln verstanden und dafür mit phasenweise überschwänglichem Applaus belohnt wurden.

Die auf Nachbauten und Originalinstrumenten aus dem 17. und 18. Jahrhundert musizierenden Loni Inman (Traversflöte), Michaela Storch (Violine) und Susanna Weymar (Violoncello) brachten zunächst Stücke von Joseph Haydn (Londoner Trio C-Dur und Divertimento IV) sowie Franz Danzi (Trio op. 71) zu Gehör. Dabei präsentierte sich der Einstieg (Haydns Londoner Trio) als frohgemuter Springinsfeld, der das Auditorium umgehend in seinen Bann zog.

Im Anschluss an die Pause, als das Trio durch Norbert Hoppermann (Cembalo) zum Quartett angewachsen war, standen die Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel (Triosonate in h-Moll) und Johann Christoph Friedrich (Sonate in A-Dur) auf dem Programm.

Dass hierbei die Dur-Sonate des „Bückeburger Bachs“ den kräftigsten Beifall für sich verbuchen konnte, nahm nicht weiter wunder. Wobei das eifrige Klatschen vermutlich mehr dem prächtigen Interpretationsgeschick der Instrumentalisten denn der Komposition des zweitjüngsten Sohnes des Thomaskantors geschuldet war.

Zum Abschluss punktete das Quartett mit einer famosen Auslegung von Georg Philipp Telemanns Pariser Quartett in e-Moll. Jetzt wurde einmal mehr deutlich, dass Original-Instrumente den barocken Tonsetzungen wesentlich ausdrucksvoller zu schmeicheln wissen als moderne Nachbauten. Und dass Inman, Storch, Weymar und Hoppermann die Fertigkeit besitzen, mit lediglich vier Instrumenten eine bemerkenswerte Klangfülle zu entfalten. Vorschau: Der Kulturverein gibt als Termine der nächsten Konzerte Sonntag, 8. Februar, (Nordwestdeutsches Salon-Ensemble im Joël-Le-Theule-Saal und Sonntag, 1. März, (Christoph Soldan Trio im Niedersächsischen Landesarchiv) bekannt. Nähe Informationen zum Programm und Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es beim Kulturverein, Marktplatz 4, Telefon (05722) 3610. Ausverkauft sind die „Poetischen Momente“ am 23. Januar. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg