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Begeisterung pur

Schraub-Bar Begeisterung pur

Wer am vergangenen Freitagabend den Auftritt von „Who killed Bruce Lee" in der Bückeburger Schraub-Bar miterlebte, konnte seine Begeisterung für deren Auftritt kaum verbergen.

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Schwungvoll und klanggewaltig

Frontmann Wassim Bou Malham bittet zur Funknummer „Mastercraft“ zwei Besucher zum „arabisch Tanzen“ auf die Bühne.

Quelle: jp

Bückeburg. Der Indie-Rock-Band eilt momentan ein Ruf wie Donnerhall durch sämtliche Print- und Online-Medien voraus, die vierköpfige Band aus dem Libanon befindet sich seit Wochen auf dem Weg von Triumph zu Triumph.

So auch in der Kult-Kneipe jenseits des Bückeburger Bahnhofs an der Lehnstraße: Nachdem dort das Quartett Kamasutra Sixty Nine aus Hameln mit erdigem, groovendem Rock das Terrain bereitet hatte, legten die vier bärtigen Alternative-Barden aus dem Land der Zedern mit der Energie eines D-Zugs los, die das Gelände der ehemaligen Kronenwerke förmlich bis zum Bahnhof vibrieren ließ. Dabei faszinierte die vor sieben Jahren in Beirut gegründete Formation, die allein in diesem Jahr mehr als 80 Konzerttermine in Deutschland, der Schweiz und Dänemark spielte, im ZDF, auf Pro 7 und beim WDR-„Rockpalast“ auftrat und im August sogar einen Gig beim legendären „Open Flair“-Festival auf der Werra-Flussinsel Werdchen absolvierte, nicht nur durch ihren ungemein druckvollen, elektronischen vorangetriebenen Sound, sondern auch durch ihre schier überschäumende Spielfreude und nicht zuletzt ihre stilistische Bandbreite: Vom stakkato-artig hämmernden Indie-Rock über dramatisch-ausufernde, synthesizergetragene Hymnen bis zu schwermütigen Balladen war alles dabei, was der Schraub-Bar-Besucher hören wollte, stets getragen durch die Mehr-Oktaven-Stimme von Frontmann und Gitarrist Wassim Bou Malham.

„Mit Publikum eine Beziehung eingehen"

Man wolle „mit dem Publikum sprichwörtlich eine Beziehung eingehen“, hatte der bärtige Leadsänger vor dem Schraub-Bar-Gig angekündigt. Und dass das alles andere als eine bloße Worthülse sein sollte, bewies er nicht nur bei seinen diversen ungemein humorvollen und gewitzten Erläuterungen und Anmoderationen der diversen Songs, sondern vor allem, wenn er sich mit der Gitarre direkt an den Bühnenrand bewegte, um sich Auge in Auge mit den begeistert mitfeiernden Besuchern förmlich in einen Rausch zu spielen.

Ein klein wenig Kultur aus der libanesischen Heimat gab’s dann, als Wassim Bou Malham zu der ungemein dynamischen, treibenden Funk-Nummer „Mastercraft“ erst zwei Besucher zum „arabisch Tanzen“ auf die Bühne bat, um anschließend mit einem Großteil des Publikums vor der Bühne einen riesigen Tanzkreis zu bilden. jp

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