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Behindertenbeirat Bückeburg versammelt sich

Behinderte Menschen in die Mitte nehmen Behindertenbeirat Bückeburg versammelt sich

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung des im März gewählten Behindertenbeirats stand ein Gedankenaustausch mit dem bisherigen Vorsitzenden Rolf Hartmann.

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Rolf Hartmann (von rechts) im Gespräch mit Monika Kazmierczak, Helmuth Groeneveld, Karola Steinert, Rosmarie Wittke, Gaby Gischler-Schier und Günther Ihloff.

Quelle: bus

Bückeburg. „Öffentlichkeitsarbeit, konkrete Zielsetzungen und geschlossenes Auftreten“, zeigte Hartmann auf, spielten wichtige Rollen, um auf Dauer erfolgreich zu sein.

Der neue Beirat präsentierte sich bei der Zusammenkunft in der städtischen Begegnungsstätte in einer personell fast komplett veränderten Konstellation. Außer Karola Steinert, die auch dem Vorgängergremium angehörte, zählen Monika Kazmierczak, Sabine Nett, Gaby Gischler-Schier und Günther Ihloff zu den Mitgliedern. Kazmierczak fungiert als Vorsitzende, Nett als stellvertretende Vorsitzende.

Unter deren Zielsetzungen finden sich die Umsetzung gleicher Lebenschancen behinderter Frauen und Männer, die Verwirklichung des Benachteiligungsverbots, die Realisierung alternativer Kommunikationshilfen und Internetauftritte sowie die Umsetzung barrierefreier Standards. Zudem soll das vom vorangegangenen Beirat zusammengestellte Informationsfaltblatt eine Neuauflage erfahren.

„Sie haben in fünf Jahren viel erreicht, wir wollen diese Arbeit möglichst erfolgreich weiterführen“, gab Kazmierczak Hartmann gegenüber zu verstehen. „Darüber hinaus möchten wir Hemmschwellen abbauen und behinderte Menschen in die Mitte nehmen“, ergänzte Nett. Auf lange Sicht werde voraussichtlich das Thema „behinderte Flüchtlinge“ auf den Beirat zukommen, merkte Ihloff an.

Hartmann machte auf die Wichtigkeit der internen Zusammenarbeit aufmerksam und warnte vor einer möglichen Verzettelung. „Man kann ehrenamtlich nicht alles machen.“ Und: „Man wird als Beirat nicht überall mit offenen Armen empfangen.“ Rosmarie Wittke und Helmuth Groeneveld betonten als Vertreter des Seniorenbeirats die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Ein organisatorisches Zusammengehen der beiden Interessengemeinschaften ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nicht zu erwarten. „In der bisherigen Organisationsform ist unsere Schlagkraft größer, so verfügen wir über zweifaches Gewicht“, war die Runde einer Meinung.

Bei der Einteilung der Arbeitsschwerpunkte übernahm Kazmierczak den Bereich Arbeit und Soziales, Nett kümmert sich um Kulturelles, Gischler-Schier um Jugend und Familie und Ihloff um Bau und Umwelt.  bus

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