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Behindertenbeirat nicht mehr handlungsfähig

Nur noch zwei Mitglieder Behindertenbeirat nicht mehr handlungsfähig

Der Behindertenbeirat der Stadt Bückeburg besteht nur noch aus zwei Mitgliedern und ist damit nicht mehr handlungsfähig. Seine Aufgaben hat mehr oder weniger der Seniorenbeirat übernommen, wie der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Manfred Hohmann, im Ausschuss für Jugend und Familie erklärte.

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Bückeburg. Seit September 2017 unterstützten die Senioren die Behinderten, nachdem der Behindertenbeirat nach Rücktritten oder „zurückgetreten werden“, wie es Hohmann auf entsprechende Nachfrage des Ausschusses formulierte, nur noch aus zwei Mitgliedern besteht. Es sei überlegt worden, den Behindertenbeirat neu zu wählen. Man habe sich letztlich dagegen entschieden, weil sich voraussichtlich keiner gefunden hätte, der für den Behindertenbeirat angetreten wäre. Außerdem sei die Wahlperiode des Gremiums noch nicht abgelaufen. Er frage sich, warum auf das Ende der fünfjährigen Wahlperiode gewartet werden müsse, kritisierte Hohmann.

 Ratsherr Wilhelm Klusmeier (Bündnis 90/Die Grünen) sagte, dass es schade wäre, wenn der Behindertenbeirat „einschlafe“: „Es muss dringend Werbung gemacht werden, etwa in Form einer Infoveranstaltung.“ Die Ausschussvorsitzende Iris Gnieser (CDU) merkte an, dass die Initiative für den Erhalt des Behindertenbeirates aus der Bevölkerung kommen müsse, und lobte die Kooperation von Senioren- und Behindertenbeirat, dessen Arbeit somit weiter geht.

Kein gewisses Alter erforderlich

 Sowohl Hohmann als auch Fachgebietsleiter Christian Schütte erinnerten daran, dass im Behindertenbeirat alle Bevölkerungsgruppen mitmachen können und kein gewisses Alter erforderlich ist wie beim Seniorenbeirat. „Vielleicht finden sich zum Beispiel Eltern von behinderten Kindern, die mitmachen wollen“, so Schütte.

 Der Seniorenbeirat kam 2017 zu neun Sitzungen zusammen, viermal war der Beirat auf Kreis- und Landesebene unterwegs. Die Mitglieder nahmen an diversen Ausschusssitzungen des Rates der Stadt Bückeburg teil, thematisierten auch dort Themen wie das Huckel-Pflaster im Schlosstor-Durchgang, die Busverbindung zum neuen Klinikum sowie das „Dauerproblem“ öffentliche Toiletten und nicht vorhandene Toiletten am Bahnhof. Zu einer Infoveranstaltung, zu dem der Seniorenbeirat alle Pflegedienste der Stadt Bückeburg eingeladen hatte, sei „leider“ nur ein Vertreter eines Pflegedienstes gekommen, so Hohmann. rc

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