Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Bei „Das perfekte Dinner“ muss sie nicht singen

Bückeburg / Sängerin Bei „Das perfekte Dinner“ muss sie nicht singen

Dass sie singen kann, braucht Eléna Pojarov nicht mehr zu beweisen. Und unlängst bei der traditionellen Montags-Jamsession im „Känguru“ konnten sich ihre Fans erst wieder davon überzeugen.

Voriger Artikel
1224 Kilometer oder 80 Stunden auf dem Rad
Nächster Artikel
Zu viele Hunde, zu viele Katzen, zu wenig Geld

Lenny Pojarov bei der Jamsession im „Känguru“. © jp

Bückeburg (jp). Ob die aus Bückeburg stammende und mittlerweile in Köln beheimatete Sängerin und Musikerin, die sich aufgrund ihres Faibles für Superstar Lenny Kravitz auch gerne Lenny Pojarov nennt, auch kochen und Gäste bewirten kann, davon kann sich das deutsche Fernsehpublikum kommende Woche ein Bild machen.

Von Montag bis Freitag wird die 28-Jährige täglich als Kandidatin der Kochsendung „Das perfekte Dinner“ auf den Bildschirmen zu erleben sein.

Anno 2005 erstmals beim Privatsender Vox auf Sendung gegangen, hat sich „Das perfekte Dinner“ zu einer der populärsten Koch-Dokus im deutschen Fernsehen gemausert. 1,58 Millionen Zuschauer schalten im Schnitt täglich um 19 Uhr ein, wenn fünf Kandidaten zum kulinarischen Duell gegeneinander antreten. Mit einem Marktanteil von rund 15 Prozent gehört die Sendung damit offenkundig zu den appetitanregendsten Vorabendunterhaltungen.

Worum geht es bei „Das perfekte Dinner“? Die schlichte, aber entscheidende Frage, die es jede Woche erneut zu beantworten gilt, lautet: Wer ist der beste Gastgeber? Fünf Hobby-Köche laden sich reihum gegenseitig zum Essen ein. Gekocht und serviert wird ein Drei-Gänge-Menü, und das – so lautet das Reglement – unbedingt in den eigenen vier Wänden des jeweiligen Kochs.

Die vier anderen dürfen sich die Ergebnisse der Kochkünste nicht nur auf der Zunge zergehen lassen, sondern schauen ihrem Gastgeber während des ganzen Abends auch intensiv über die Schulter und auf die Finger. Am Ende einer jeden Sendung vergeben die Gäste Punkte, und das nicht nur für Speis und Trank, sondern für die Qualitäten als Gastgeber insgesamt – angefangen von der Tisch-Dekoration über das Servieren bis zur Körperhaltung beim Nachschenken des Weins.

Pojarov hatte eigentlich nur einem befreundeten Musiker bei dessen Teilnahme am „perfekten Dinner“ assistieren wollen. Da der jedoch durch seine Fernsehkarriere in Istanbul zeitlich gebunden war, absolvierte sie der Einfachheit halber gleich selbst das Casting und wurde prompt für die Kölner Runde der Koch-Doku engagiert. Am Montag, 8. August, startet um 19 Uhr auf Vox die „Perfekte Dinner“-Woche mit ihr als Kandidatin. Am Mittwoch, 10. August, steht ihr Gastgeber-Abend auf dem Programm: Dann erhält das Fernsehpublikum nicht nur Einblick in Pojarovs eigene vier Wände in Köln, sondern auch in ihre Fertigkeiten als Küchenchefin.

Live ist „Das perfekte Dinner“ nicht, gedreht wurde vielmehr bereits vor mehreren Wochen. Und das unter ganz besonderen Rahmenbedingungen: Der Dreh für die Kölner Runde fand auf dem Höhepunkt der EHEC-Epidemie statt. „Einige Zutaten waren daher tabu“, erzählt Lenny Pojarov. „Ich selbst brauchte glücklicherweise nichts zu ändern, aber eine andere Kandidatin musste ihr Menü komplett umschmeißen.“

Insgesamt drei Rezepte hatten die Kandidaten vorab als Vorschläge einzureichen, die Redaktion der Sendung entschied anschließend über die Auswahl. Bei Menü, Getränken und Rahmenprogramm dürfen die Hobby-Köche ihrer kulinarischen Phantasie nahezu freien Lauf lassen: Erlaubt ist, was schmeckt und gefällt, von Currywurst mit anschließender Reflexzonenmassage über Saltimbocca à la Lasslo mit Petit Belena an Ratatouille bis zu Blattspinat mit mittelalterlichen Trinkliedern.

Was genau Lenny ihren Gästen gezaubert hat und am Mittwochabend auf den Bildschirmen servieren wird, darf aus vertraglichen Gründen mit dem Sender Vox an dieser Stelle nicht verraten werden. Und erst recht natürlich nicht, wer die Staffel als bester Gastgeber und damit als Sieger verlassen wird. Nur so viel: Sowohl ihre familiären Wurzeln in der russischen wie auch in der israelischen Kultur ließ die Sängerin in ihre Gourmet-Einfälle einfließen.

Auf die Frage, woher ihr Faible für das Zubereiten von Speisen kommt, fallen der 28-Jährigen drei Gründe ein: „Ich esse unheimlich gerne, und ich weiß gerne, was in meinem Essen drin ist.“ Und als Drittes: „Meine Mama. Die hat mir das Kochen beigebracht.“ Ganz allein auf Mama wollte sich Lenny dann allerdings bei der Vorbereitung ihres Gastgeberabends dann noch nicht verlassen: „Ich habe mein Menü vor den Dreharbeiten fünfmal vorgekocht.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg