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Bei acht Punkten ist der Führerschein weg

Bückeburg / Vortrag Bei acht Punkten ist der Führerschein weg

„Sicher und mobil im Straßenverkehr“ ist der Titel eines öffentlichen Vortrags gewesen, zu dem der Seniorenbeirat der Stadt Bückeburg in die Begegnungsstätte eingeladen hat.

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Michael Elbing von der Kreisverkehrswacht Schaumburg informierte über das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Quelle: wk

Von Michael Werk Bückeburg. Im Kern ging es dabei um in den vergangenen Jahren in Kraft getretene Neuerungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), aufgefrischt wurden aber auch einige alte Verkehrsregeln, die von Kraftfahrern zu beachten sind.

 So berichtete Michael Elbing, ehrenamtlicher Referent der Kreisverkehrswacht Schaumburg und beruflich Polizeibeamter, dass während des Autofahrens das Telefonieren mit einem in der Hand gehaltenen Mobiltelefon nicht nur verboten ist, sondern auch eine Straftat darstellen kann. Und zwar dann, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer vorliegt, indem etwa bei Rot über eine Ampel gefahren wurde. Untersagt sei das mobile Telefonieren übrigens auch beim Fahrradfahren.

 In Erinnerung brachte er zudem, dass das Führen eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit und ab 1,1 Promille eine Straftat darstellt. Erstere werde mit einem Fahrverbot geahndet, Letztere mit Führerscheinentzug. Für junge Leute unter 21 Jahre respektive für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit gelte sogar eine 0,0-Promille-Grenze.

 Weitere Themen waren unter anderem der „Grüne Pfeil“, der unter bestimmten Voraussetzungen ein Rechtsabbiegen an auf Rot geschalteten Ampeln ermöglicht, die Vorfahrtsregelungen an Straßeneinmündungen mit abgesenktem Bordstein sowie die Vorschrift, dass Autos „bei Glatteis, Schneematsch, Eis- und Reifglätte“ mit Winterreifen ausgerüstet sein müssen. Verstöße gegen die Winterreifen-Pflicht würden mit Bußgeldern ab 60 Euro und einem Punkt in dem vom Kraftfahrt-Bundesamt geführten Verkehrszentralregister bestraft, betonte Elbing. Zudem bestehe eine Regressmöglichkeit seitens des Kraftfahrzeugversicherers, wenn ein Autofahrer wegen fehlender Winterreifen einen Unfall verursacht.

 Stichwort Punkte: War es bislang so, dass der Führerschein eingezogen wurde, wenn dessen Inhaber 18 Punkte in der im Volksmund sogenannten Verkehrssünderkartei angesammelt hatte, ist diese Grenze mittlerweile auf nur noch acht Punkte abgesenkt, berichtete der Experte.

 Im Gegenzug würden allerdings Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, die keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darstellen, nun nicht mehr mit Punkten geahndet. wk

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