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Bei brennender Kerze eingeschlafen

Feuerwehr löscht Brand Bei brennender Kerze eingeschlafen

Die Feuerwehr ist Donnerstagnacht gegen 1.10 Uhr zu einem Brand in einer Kellerwohnung am Lilienweg in Bückeburg ausgerückt. Ein 62-jähriger Bewohner wurde verletzt und musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

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Beim Brand einer Kellerwohnung im Lilienweg ist ein Bewohner verletzt worden und mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Rund 20 Bewohner des Mehrfamilienhauses und eines Nachbarhauses haben ihre Wohnungen verlassen müssen.

Quelle: tol

Bückeburg. Rund 20 Bewohner des Mehrfamilienhauses und einer angrenzenden Immobilie mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden auf dem angrenzenden Bauhof der Stadt von insgesamt fünf Rettungswagen versorgt. Sie konnten nach knapp zwei Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung aus, wollte aber am Donnerstag keine weiteren Angaben machen. Nach ersten Informationen vor Ort soll der Bewohner der Kellerwohnung bei einer brennenden Kerze eingeschlafen sein. Sie brannte herunter und setzte Gegenstände in Brand. Erneut wurden Rauchmelder zu Lebensrettern, denn durch diese wurde der Bewohner der Kellerwohnung rechtzeitig vor dem Feuer gewarnt und konnte sich in Sicherheit bringen.

Gegen 1.10 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr hat den Brand rasch gelöscht. Die Suche nach einer vermissten Person verlief erfolglos, diese wurde später außerhalb des Brandobjektes angetroffen und dem Rettungsdienst zugeführt.

Rasche Evakurierung

Unter Einsatz von schwerem Atemschutz ging ein Löschtrupp zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Das Treppenhaus war kaum verraucht, so konnten Feuerwehrleute aus Bückeburg und Bergdorf die weiteren Bewohner des Hauses rasch evakuieren und in die Obhut des Rettungsdienstes geben. Vorsorglich verließen auch die Anwohner des Nachbarhauses ihre Wohnungen. Gegen 2.30 Uhr konnten allen anderen Bewohner wieder in ihre Wohnungen. Im Einsatz waren 34 Feuerwehrleute, die Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst des Landkreises sowie die Besatzungen von fünf Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen.  tol, rc

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