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Bei den „Proms“ rumst es wieder mächtig

Bückeburg / Feuerzauber Bei den „Proms“ rumst es wieder mächtig

Wer einmal die „Night of the Proms“ besucht hat, der weiß, dass bei jedem dieser hochkarätig besetzten Rock-meets-Classic-Events zwei Titel niemals fehlen dürfen: Zum einen „Music“ von John Miles, jene unvergleichliche, monumental-epische Ballade mit den berühmten Anfangszeilen „Music was my first love and it will be my last …“, zum anderen „Land of hope and glory“ von Edward Elgar und Arthur Christopher Benson, eine der bekanntesten Hymnen Großbritanniens. Zu diesen beiden weltberühmten Melodien durften die Besucher beim dritten und letzten „Feuerzauber auf Schloss Bückeburg“ jetzt noch einmal im Anblick Funken sprühender und farbenprächtiger Feuerwerkskunst schwelgen.

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Zu „Music“ oder „Land of hope and glory“ steigen am Sonnabendabend die Raketen in den Himmel und beleuchten das Schloss.

Quelle: jp

Bückeburg (jp). Das Wetter zeigte sich Sonnabend gnädig: Bei kühler und windiger, aber wenigstens trockener Witterung fiel die Besucherzahl insgesamt ähnlich aus wie vor drei Wochen bei „Star Wars“. Allerdings: Im Gegensatz zum Mal davor kamen die Feuerwerk-Fans dieses Mal wesentlich später auf das Schlossparkgelände – die ungemütlichen Temperaturen luden einfach nicht dazu ein, viele Stunden vor den beiden Bühnen zu verweilen und auf das Raketenspektakel zu warten. Das musikalische Rahmenprogramm bestritten die Bands „The Experimental Panama Red Duo“ und „It’s M.E.“. Die Gastronomie, die beim letzten Mal noch die eine oder andere Kinderkrankheit an den Tag gelegt hatte, klappte diesmal wesentlich besser. Für Atmosphäre sorgte das Feuertheater „Hochkant“ aus Hildesheim mit ein paar spektakulären Darbietungen. Dazu gab es wieder Kleinkunst und Walk-Acts mit dem „Theater Mandragon“ aus Hannover und ein umfangreiches Angebot an Kinderaktivitäten mit der „Kunterbunten Spielekiste“ aus Bückeburg.

Wie abhängig Erfolg und Misserfolg einer solchen Freiluft-Veranstaltung vom Wetter sind, unterstrich auch Schlossverwalter Alexander Perl bei einer vorläufigen Bilanz: „Bei großen, seit Jahren etablierten Feuerwerksveranstaltungen wie beispielsweise Herrenhausen gehen die Leute auch bei strömendem Regen hin. Bei etwas Neuem wie dem Feuerzauber überlegen sie hingegen zwei mal, ob sie sich auf den Weg machen.“ Das habe der Feuerzauber beim verregneten Auftaktabend erfahren müssen, als einige Besucher, die sich bereits Karten im Vorverkauf gesichert hatten, nicht kamen. „Diejenigen, die trotzdem gekommen sind, waren sehr zufrieden, da sie feststellten, dass es im Schlosspark unter den Bäumen trocken ist“, so Perl.

Schwierig habe sich die Terminsuche für den Feuerzauber gestaltet. Zeitlich habe man die drei Abende nicht weiter auseinanderziehen wollen, um nicht noch höhere Kosten für die erforderliche Infrastruktur anfallen zu lassen, die für die Gesamtzeit gemietet werden musste.

Zudem wollte man die Veranstaltung nicht mit anderen kollidieren lassen. Später in den August habe man auch nicht gehen können: „Dann hätten wir mit den ganz großen Feuerwerken in Steinhude und Bodenwerder konkurrieren müssen.“

Ob es im nächsten oder übernächsten Jahr wieder einen Feuerzauber gibt, werde man erst nach einer Gegenrechnung von Einnahmen und Ausgaben entscheiden, kündigte Perl an. Kommt es zu einer Neuauflage, werde man sehr wahrscheinlich zu einer späteren Uhrzeit als 18 Uhr mit der Veranstaltung beginnen. „Bei kühler Witterung ist die jetzige Dauer einfach zu lang.“

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