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Beim Rottfrühstück „pulsiert das Leben“

Bückeburg / Schützenfest Beim Rottfrühstück „pulsiert das Leben“

Eines muss man ihnen lassen: Wie es sich gut leben lässt, weiß man offenbar auch in der 4. Kompanie.

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Unter das lustige Völkchen beim Frauen-Frühstück des Fasanenrotts hat sich diesmal auch ein einzelner Herr gemischt, der von den Damen in quasi „Geschlechtsumwandlung“ seines Vornamen spaßeshalber als „Michaela“ angesprochen wurde.

Bückeburg (wk). Statt eines simplen Brötchen-Frühstücks hatten das Jetenburger Rott, das Maschrott und das Minchenrott ,die das traditionelle Rottfrühstück am Sonntagmorgen übrigens zum zweiten Mal in der Geschichte des Bückeburger Bürgerschießens gemeinsam begangen haben, nämlich gleich ein üppiges, warmes Buffet von der Küche des Jetenburger Hofes auffahren lassen. Dazu gab es reichlich Bier und - quasi als Aperitif und Digestif - zünftige Musik vom Spielmannszug des TSV Ahnsen.

„Das Essen, die Beschmückung und der Spielmannszug sind gut“, resümierte Martin Frieg, Leutnant vom Maschrott, und stufte die Veranstaltung daher als „eine gelungene Sache“ ein. Für die Zukunft wäre es jedoch zu begrüßen, wenn auch Frauen am Rottfrühstück teilnehmen würden, weil das die Stimmung noch steigern würde.

Ob diese Perspektive allerdings auch im Sinne der Damen wäre? Jedenfalls kam das weibliche Geschlecht offenbar auch gut ohne männlichen Beistand aus, wie man im Wintergarten von Lieselotte Nasemann erleben konnte, die ein Sekt-Frühstück der Frauen des Bückeburger Fasanenrotts ausgerichtet hatte.

Mehr als ein Dutzend noch junger und schon reiferer „Mädels“ waren der Einladung gefolgt, um – wie schon in den vergangenen Jahren – ein paar vergnügliche Stunden zu verbringen:
„Männer und Wolken haben eines gemeinsam: Wenn sie sich verziehen, wird es ein schöner Tag“, stellte denn auch Maria Sudmeier flachsend fest, die mit einer kleinen Frauen-Delegation des Stadthäger Fürstenrotts nach Bückburg gekommen war.

Dass die Damen aus der Kreisstadt zum wiederholten Mal beim Frauenfrühstück des Fasanenrotts als Gäste dabei waren, erklärte die Bückeburgerin Edith Gira so: Beim Stadthäger Schützenfest seien die Frauen ja außen vor und dürften immer nur „warten, bis die Männer abgefüllt sind“, um die Herren dann nach Hause zu fahren. Da habe man sich halt gedacht, die Frauen müsse man mal auffangen.

Apropos Bier: Er trinke “lieber drei kleine Biere als ein Großes“, witzelte Willi Hendrich, der stellvertretende Kompaniechef der 2. Kompanie, mit Blick auf die im „Le Bistro“, dem Rottlokal des Altstadt-Mühlenrotts eingeschänkten Gläser mit 0,33 Liter Inhalt. Die dort insgesamt herrschende gute Laune griff auch Stadtmajor Peter Kohlman bei seiner kurzen Stippvisite auf:
Er freue sich, dass er „nur in fröhliche Gesichter gucke“, sagte der oberste Chef des Bückeburger Bürgerschießens. „Hier pulsiert das Leben und hier ist auch der Mittelpunkt der Stadt.“

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