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Bergbad wird fit für den Sommer

Saisoneröffnung im Mai Bergbad wird fit für den Sommer

Noch brauchen Badenixen und Sonnenanbeter sich nicht zu beeilen, Schwimm-Shorts, Bikinis, Schnorchel und Liegehandtücher aus dem Schrank zu kramen. Doch ein Blick auf das Gelände des Bückeburger Bergbades verrät: Das Badeparadies an der Birkenallee ist schon lange aus dem Winterschlaf erwacht.

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In beiden großen Becken werden derzeit die Einströmkanäle gereinigt.

Quelle: JP

Bückeburg.  Seit Ende Februar sind der stellvertretende Betriebsleiter Ralph Seele und mehrere Mitarbeiter der Bäder GmbH emsig damit beschäftigt, das Bad für die neue Saison fit zu machen. Augenfälligstes Merkmal: Bereits Anfang März wurde das Wasser aus den beiden großen Becken abgelassen. Seitdem sind die Bäder-Mitarbeiter vor allem mit der Grundreinigung des vor 22 Jahren verbauten Edelstahls sowie der Einströmkanäle und der Überlaufrinnen befasst.

 Warum lässt man das Wasser während der kalten Jahreszeit in den Becken stehen? Eine häufig gestellte Frage, die einem vor allem im Gespräch mit älteren Badegästen begegnet, die sich noch gut daran erinnern können, dass das zu früheren Zeiten noch nicht so war, als die Becken noch ganz klassisch mit Kacheln ausgekleidet waren. Geändert hat sich das alles im Sommer 1995, als im Zuge der großen Sanierung statt der Kacheln gewaltige Edelstahlwannen im Bergbadgrund versenkt wurden. Und deren Material ist – ganz im Gegensatz zur spröden Keramik der Kacheln – elastisch und benötigt den Druck der Wasserfüllung von innen gegen den Druck von außen. Den erhalten die Becken nämlich vor allem vom Gewicht des höher gelegenen Berghanges des Harrls. „Der Berg arbeitet“, so hatte es Betriebsleiter Erik Rechenberg einmal prägnant formuliert.

 Aus diesem Grund werden die Bergbadbecken immer nur für kurze Zeit, nämlich während der Wochen der Saisonvorbereitung geleert. Doch nicht nur Becken und die gesamte Technik, auch das umliegende Gelände erhält dann seine Frühjahrskur. Bäume, Hecken und Sträucher werden zurückgeschnitten, Laub und Äste aufgesammelt und abgefahren sowie die Sturmschäden des vergangenen Winters beseitigt. Letztere fielen diesmal im Übrigen vergleichsweise glimpflich aus. Da erlebte das Bergbad schon ganz andere Saisonvorbereitungen. In Erinnerung geblieben ist da vor allem die vor genau zehn Jahren, nachdem im Januar zuvor der Orkan Kyrill eine Schneise der Verwüstung durch ganz Deutschland geschlagen hatte.

Saisoneröffnung hängt vom Wetter ab

Optische Veränderungen haben die Bergbadgäste in diesem Sommer vor allem im Bereich des Schwimmerbeckens zu erwarten: Der große Windfang auf der hangabwärts gelegenen Seite bekommt mit Fensterelementen, Verglasung und Ständern ein komplett neues Outfit verpasst. Zudem erhält das Baby-Planschbecken eine neue Rutsche, der Liegebereich zwei kriegt neue Strandkörbe und das große Schachfeld unterhalb des Sprungturms neue Figuren.

 Nach dem Osterwochenende (14. bis 17. April) werden die Vorbereitungen so weit abgeschlossen sein, dass mit dem Einleiten des Wassers begonnen werden kann. 2500 Kubikmeter Wasser werden sich dann allein in das große 50 Meter lange Schwimmerbecken mit der Sprungkuhle ergießen, rund 1000 Kubikmeter sind es beim muschelförmigen Nichtschwimmerbecken.

 Und wann geht’s dann endlich los mit der neuen Saison? Die in jedem Jahr von den erwartungsheischenden Wasserratten so unzählige Male gestellte Frage kann Seele stets mit der immer gleichen kanonischen Antwort kontern: „Aus technischer Sicht sind wir zum 1. Mai betriebsbereit, die Saisoneröffnung selbst hängt dann allein vom Wetter ab.“ Da der 1. Mai in diesem Jahr auf einen Montag fällt, sei aus dem Rathaus bereits einmal der Wunsch erklungen, schon zum 30. April startklar zu sein. Auf eine solche Zusage möchte sich Seele zum jetzigen Zeitpunkt aber ganz bewusst noch nicht festlegen: „Etwas Vorlaufzeit brauchen wir nach dem Wassereinlassen immer, um sicherzustellen, dass die Technik auch wirklich in allen Belangen einwandfrei funktioniert.“  jp

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