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Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz

Bergbad wird für die neue Saison fit gemacht Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz

Spaziergängern auf dem Südweg des Harrls wird es schon seit einigen Tagen aufgefallen sein: In das Bückeburger Bergbad ist nach der Winterpause Leben gekommen.

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Wird wieder weiß, und nicht pink, wie es zum 1. April scherzhaft hieß: der Sprungturm.

Quelle: jp

Bückeburg. Vor allem am Sprungturm wird fleißig gearbeitet: Mithilfe einer Hebebühne auf der Westseite des Turms erhält das über zehn Meter hohe Betonkonstrukt derzeit von einem Obernkirchener Fachbetrieb einen komplett neuen Anstrich.

 Zum letzten Mal wurde der Außenanstrich der Sprunganlage vor rund zehn Jahren so umfangreich erneuert, so Ralph Seele, stellvertretender Betriebsleiter der Bückeburger Bäder GmbH. Was die Farbe betrifft, so können alle Bückeburger und alle Bergbad-Fans beruhigt sein: Das Wahrzeichen der Ex-Residenz wird auch nach dem Neuanstrich in dem gleichen Weiß erstrahlen wie zuvor.

 Aber auch bei den Becken sind die Vorbereitungsarbeiten für die bevorstehende Sommersaison in vollem Gang. Aus dem 2500 Kubikmeter messenden Schwimmerbecken ist das meiste Wasser bereits abgelassen, nur in dem tiefsten Teil der Sprunganlage findet sich derzeit noch ein (ziemlich grüner) Rest. Die Einmeter-Sprungbretter sind abmontiert, ebenso wird an den Überlaufkanälen fleißig gearbeitet. Grundsätzlich verbleibt das Wasser während der Winterpause in den beiden Edelstahlbecken des Bergbades. Dies dient zum einen dem Schutz vor allzu tiefen Temperaturen während der kalten Jahreszeit. Zwar kann Edelstahl nicht rosten, dafür aber sich bei allzu heftigen Minusgraden verziehen und dadurch das Konstrukt der beiden Becken beschädigen.

 Zum anderen dienen die 2500 Kubikmeter Wasser des Springerbeckens und die 1000 Kubikmeter Wasser des Nichtschwimmerbeckens als statisches Gegengewicht gegen den Außendruck des Grundwassers und vor allem des Berghanges.

 Geht es jedoch auf den Beginn der Sommersaison zu, werden beide großen Becken vollständig trockengelegt und gereinigt. Spätestens in der zweiten Hälfte des Monats April kann mit dem Einlassen des frischen Wassers für die neue Saison begonnen werden. Drei Tage lang wird dann der glitzernde Strahl in das große Schwimmerbecken rauschen, bis sich vor dem Panorama aus Harrl, Sprungturm und Wesergebirge wieder die beiden insgesamt mehr als 1500 Quadratmeter großen, glitzernden Wasserflächen erstrecken.

 Weitere Arbeiten erfolgen in diesem Jahr noch an der südwestlichen Zaunanlage, die in großem Umfang erneuert wird. Familien mit Kindern können sich auf neue Spielgeräte auf dem Sandspielplatz neben dem Planschbecken freuen. Dort wurden mehrere in die Jahre gekommene Holzbauten durch Neuanschaffungen ersetzt. Geht alles nach Plan, wird das Bergbad wie schon in den Vorjahren mit Beginn des Monats Mai das Siegel „betriebsbereit“ tragen.

 Wann dann die ersten Wasserratten ihre Bahnen ziehen können, ist eine reine Wetterfrage. Im vergangenen Jahr startete das Bergbad so früh wie selten zuvor in die Sommersaison, nämlich bereits am 3. Mai. Dies war jedoch dem besonderen Umstand geschuldet, dass die Bäder GmbH so früh wie möglich mit dem Umbau der Duschen und der Belüftungsanlage im Dr.-Faust-Hallenbad beginnen wollte. Diesen Termindruck gibt es diesmal nicht: „Daher müssen wir es vom Wetter abhängig machen, wann es mit der Saison losgehen kann“, so Seele. jp 

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