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Besenstrich statt Absperrband

Bückeburg / Hannoversche Straße offiziell eingeweiht Besenstrich statt Absperrband

Mit einem symbolischen „letzten Besenstrich“ ist am Wochenende der vom Kreisel Hannoversche Straße bis zur Kreuzung Unterwallweg reichende Straßenabschnitt offiziell der Öffentlichkeit übergeben worden.

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Rainer Brombach (von rechts), Baubereichsleiter Jörg Klostermann und „Innenstadtbürgermeister“ Albert Brüggemann verleihen dem neu gestalteten Straßenabschnitt per „letztem Besenstrich“ den abschließenden Feinschliff.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). „So können wir unseren Kindern und Kindeskindern erklären, dass wir aktiv dabei gewesen sind“, meinte der gut gelaunte Bürgermeister Reiner Brombach gegenüber dem in stattlicher Zahl erschienenen Publikum.

 Der komplett neu gestaltete Abschnitt stelle für Bückeburg ein wichtiges Eintrittstor aus Richtung Stadthagen und Obernkirchen dar, betonte das Stadtoberhaupt. Er wünsche sich und der Stadt, „dass diese Straße viele Besucher aus dem östlichen Bereich zusätzlich nach Bückeburg hineinlocken wird, um allen Geschäftstreibenden in der Kernstadt die Geschäfte zuzutragen, auf die sie jetzt 18 Monate lang zum Teil verzichten mussten“.

 Die Herrichtung des 730 Meter langen Abschnitts hat 900000 Euro gekostet, von denen die Stadt etwa 40 Prozent übernehmen muss. Der Rest wird über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz von Bund und Land bezahlt. Zusätzliche Kosten in Höhe von rund 150000 Euro entstanden während der von Mai 2011 bis Oktober 2012 dauernden Neugestaltung durch umfangreiche Kanalisations- und Leitungsarbeiten. Die Verwaltung bezeichnete die jetzt bis auf einige Bepflanzungen abgeschlossene Maßnahme als größtes Straßenbauvorhaben des zurückliegenden Jahrzehnts.

 Bezüglich der ausstehenden Bepflanzung der Beete stellte Brombach seine gute Laune ein weiteres Mal unter Beweis. „Wir haben gehört, dass im Frühjahr die Preise für Pflanzen sinken sollen, und als sparsame Stadt wollen wir sorgfältig mit Ihren Steuergeldern umgehen“, gab er mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Und gestand im folgenden Satz ein: „Es ist uns einfach nicht gelungen; aber ich verspreche Ihnen, dass es 2013 gemacht wird.“

 Der Bürgermeister räumte ein, dass es nach wie vor Kritik an der Ausgestaltung des Straßenabschnitts gebe und die Bauarbeiten für Anlieger und Geschäftstreibende durchaus auch negative Auswirkungen mit sich gebracht hätten. Das Vorhaben sei aber sehr eingehend mit den Anliegern und in den Fachausschüssen besprochen worden.

 Ein Dankeschön lieferte das Stadtoberhaupt bei den Vertretern der ausführenden Firma (Brunkow, Hüllhorst) ab. Das Unternehmen sei von den Anwohnern über die Maßen gelobt worden. „Wir haben selten eine Baufirma gehabt, die so reibungslos und im Rahmen des Möglichen so rücksichtsvoll mit den Belangen der Anlieger umgegangen ist“, so Brombach.

 Anschließend strebte die Festgesellschaft der Gaststätte „Minchen“ zu, wo die offizielle Übergabe mit einem kleinen Imbiss gefeiert wurde.

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