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Besserer Überblick für Bussarde

Mäuseplage Besserer Überblick für Bussarde

Mitglieder der im Umfeld der Bückeburger Niederung angesiedelten Interessengemeinschaft „Bäuerliche Landwirtschaft“ (IBL) haben einen Versuch unternommen, der im Niederungsbereich herrschenden Mäuseplage Herr zu werden.

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Vertreter der Interessengemeinschaft „Bäuerliche Landwirtschaft“ stellen in der Niederung rund 30 Sitzstangen auf.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Wie IBL-Sprecher Werner Dehne erläutert, zielt das Vorhaben vor allem darauf ab, den dort angesiedelten Bussarden einen besseren Überblick zu verschaffen. Dabei sollen rund 30 Sitzstangen helfen, die jetzt auf von den Bauern bewirtschafteten Ackerflächen aufgestellt wurden.

 Die Gemeinschaft, der Personen aus Scheie, Evesen, Berenbusch, Petzen, Meinsen-Warber und der Kornmasch angehören, plant für die Zukunft weitere Projekte, um auf sich und ihre Interessen aufmerksam zu machen. So ist etwa vorgesehen, Vertreter von Parteien, Verbänden, Stadt und Landkreis einzuladen und mit diesen die ländliche Entwicklung der heimischen Region unter den Gesichtspunkten „Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft“ und „Naturschutz“ zu erörtern.

 Zudem wird über die Organisation einer Podiumsdiskussion im Vorfeld der im September anstehenden Kommunalwahl nachgedacht. Darüber hinaus sollen die rund um die Niederung angesiedelten Betriebe und deren Besonderheiten vorgestellt werden.

 Die derzeitige Entwicklung kann der Auffassung von IBL-Angehörigen zufolge den Nährboden für eine industriell betriebene Landwirtschaft bilden, die unweigerlich ein Sterben traditionell bewirtschafteter Höfe nach sich ziehen würde. „Die Niederung darf keine Spielwiese für selbst ernannte Spezialisten bleiben“, bringt Dehne in diesem Zusammenhang zum Ausdruck. Der Traum einer Niederung ohne Bauern komme einem Albtraum gleich.

 Der Sprecher äußert sich positiv über den inzwischen wieder aufgenommenen Dialog zwischen Landwirtschaft, Behörden und zuständigen Stellen. Dieser solle unbedingt fortgesetzt werden und womöglich zur gemeinsamen Entwicklung eines Bewirtschaftungsplanes für die Niederung führen. „Der Schutz der Natur ist nämlich ein hohes Gut“, betont Dehne. „Aber politisch zweckentfremdeten Pseudonaturschutz lehnen wir ab.“

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