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Bestallung der Stadtoffiziere

Ein dreifaches Horrido Bestallung der Stadtoffiziere

Mit der Bestallung der Stadtoffiziere hat am Mittwoch das Bürgerschießen 2015 begonnen: mit einem dreifach donnernden „Horrido“ auf die Heimatstadt Bückeburg, das Bürgerbataillon und das Bürgerschießen.

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Stadtmajor Martin Brandt (von rechts) befördert Herbert Janecke, Karl-Heinz Beister und Ralf Nasemann zu Leutnants.

Quelle: rc

Bückeburg. Rund 70 Offiziere des Offizierskorps’ waren gekommen – für die Aktiven besteht Anwesenheitspflicht. Das Bürgerschießen wird zum 332. Mal gefeiert. Seine Ursprünge gehen auf dass Jahr 1609 zurück, als Fürst Ernst die Bürger zum „Wohl der Stadt“ aufgerufen hatte.

 „Was damals eine reine Bürgerwehr war, ist heute genauso wichtig“, erinnerte Bürgermeister Reiner Brombach: „Für die Nachbarschafts- und die Traditionspflege.“ Die Ursprünge des Bürgerschießens blieben bewahrt, das Fest werde aber ständig an die Entwicklung der Gesellschaft angepasst.

 Er erwarte durch den Verzicht auf geschlossene Räume und stattdessen der Benutzung eines offenen Festzelts auf dem Marktplatz ein „Fest von Bückeburgern für Bückeburger.“ So wie sich beim Gewinn der NDR-Stadtwette gezeigt habe, was Engagement und Liebe zur Stadt bewirken könnten.

 „Ab jetzt übernimmt das Bürgerbataillon das Kommando“, begrüßte Stadtmajor Martin Brandt den Bürgermeister und das Bataillon. Mit der neuen Infrastruktur und den neuen Abläufen wolle das Bürgerbataillon den Charakter eines Volksfestes stärker akzentuieren, nicht nur das traditionsreichste, sondern auch „das größte Volksfest unserer Heimatstadt zu sein“. Traditionelle Elemente mit zeitgemäßen Veranstaltungen würden sich zu einem attraktiven Gesamtangebot für sämtliche Bürger verbinden: „Wir bringen Menschen zusammen, wir pflegen Freundschaften und nachbarschaftliche Beziehungen, wir pflegen überlieferte Tradition und bürgerschaftliche Solidarität“, sagte Brandt: „Darum geht hinaus, erzählt es allen und steckt die Menschen mit Eurer Begeisterung und Leidenschaft an.“

 Die Beförderungen: Zu Fähnrichen wurden Claudius Kohlmann (Fürstenrott), Michael Einars (Minchen-Rott) und Axel Wohlgemuth (Stab) befördert. Oberfähnriche sind Hartmut Michaelis (Chef 2. Kompanie), André Davidovic (stellvertretender Chef 3. Kompanie), Thomas Dehne (Stab) und Georg Zwirkowski (Leiter Schießkommission).

 Zu Leutnants befördert wurden Ralf Nasemann (Fasanen-Rott), Karl-Heinz Beister (Kompaniefeldwebel 3. Kompanie) und Herbert Janecke (Drakenpohlrott). Offizier wird nur der, der seit Jahren in Leitungspositionen aktiv ist. rc

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